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Olympia in Vancouver
20.02.2010

Viele Stürze: Gefährliche Spiele

Anja Pärson stürzt bei der Olympia-Abfahrt in Whistler.
Foto: dpa

Sie stürzen auf der Piste, sie stürzen im Eiskanal: Für die Sportler können die Winterspiele in Vancouver schmerzhaft oder tödlich enden. Ein Schweizer zieht die Notbremse. Von Marcus Bürzle

Geschwindigkeit ist ein Kick, den Sportler suchen. Schneller, weiter, höher - davon lebt der Sport. Doch die Winterspiele in Vancouver zeigen: Die Grenze, wo es zu schnell und zu gefährlich wird, ist erreicht.

Kein Alpinrennen vergeht ohne Sturz. Anja Pärson, Meisterin ihres Fachs, schoss 60 Meter durch die Luft, landete hart. Sie hat blaue Flecken von oben bis unten, schläft kaum. Natürlich hat sie einen Fehler gemacht. Genauso wie die Bobpiloten, die im berüchtigten Whistler Sliding Center in die Eisrinne gestürzt sind. Und genauso wie der Georgier Nodar Kumaritaschwili, der in der Eisrinne starb. Auch er hat einen Fehler gemacht. Weil Fehler aber menschlich sind, dürfen sie nicht zu schweren Verletzungen oder gar zum Tod führen.

Nirgendwo wird der Spagat zwischen Reiz und Gefahr so sichtbar wie in schnellen der Eisbahn von Whistler. Im ersten Bobtraining sind gleich acht Piloten gestürzt. Auch Daniel Schmid und Anschieber Juerg Egger gehören zu den Opfern der Trainingsfahrten auf der "Höllenbahn", wie der Eiskanal von manchen genannt wird. Egger musste nach einem Sturz sogar kurz beatmet werden. Der Schweizer Schmid hatte genug - er fährt nicht mehr "Die Gesundheit ist mir wichtiger als lebensmüde die Bahn runterzudonnern", sagte er, obwohl der Bob-Weltverband den Ärger mit einem Maulkorb für die Sportler abwürgen wollte.

Schmid ließ sich den Mund nicht verbieten. Auch er gab einen Fahrfelder zu: "Das war ein Fahrfehler von mir, aber die Bahn verzeiht keine Fehler. Das ist das Problem. Einer musste mal hingehen und sagen: halt, stopp." Auch Europameister Beat Hefti aus der Schweiz fährt nach einem Sturz nicht mehr mit. Die deutschen Piloten André Lange, Thomas Florschütz und Karl Angerer wollen am Samstag in den Zweier-Wettkampf starten. Der Skeleton-Wettkampf ging ohne schwere Unfälle zu Ende: "Durch unseren tieferen Schwerpunkt haben wir nicht die Gefahr, vom Eis wegzufliegen", sagte die spätere Silbermedaillengewinnerin Kerstin Szymkowiak vor dem Rennen.

Stürze gehören zum Sport, doch in Whistler häufen sie sich. Im Super-G erwischte es am Freitag unter anderem den Schweden Patrick Järbyn. Er liegt nun mit Abschürfungen und einer Gehirnerschütterung im Krankenhaus. Seine Landsfrau Anja Pärson hatte am Donnerstag viel Glück gehabt. Sie überstand ihren Horrorsturz ohne schwere Blessuren. Ihr Vater Anders klagte aber an: "Das war verdammt knapp. Sie hätte dabei leicht zu Tode kommen können." (Marcus Bürzle)

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