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Kanu

07.05.2015

Wagner-Augustin wegen Schwangerschaft nicht nach Rio

Für Katrin Wagner-Augustin hat der Leistungssport keine Priorität mehr.
Bild: Roland Weihrauch (dpa)

Spitzenkanutin Katrin Wagner-Augustin hat den Abschied vom Leistungssport und ihren Verzicht auf die Olympischen Spiele 2016 mit ihrer zweiten Schwangerschaft begründet. "Emil erwartet im Oktober ein Geschwisterchen", sagte die viermalige Olympiasiegerin vom KC Potsdam in Berlin.

Knapp ein Jahr vor den Sommerspielen in Rio de Janeiro war die 37-Jährige am Dienstag überraschend zurückgetreten, nachdem sie zuletzt aus beruflichen und privaten Gründen bereits eine einjährige Pause eingelegt hatte. "Es fällt mir schon schwer, jetzt Tschüss zu sagen", erklärte sie unter Tränen.

Ganz aus dem Kanusport zurückziehen will sich Wagner-Augustin aber nicht. In Zukunft möchte sie sich nach Möglichkeit als Bundestrainerin dem Nachwuchs widmen. Mit Unterstützung des Deutschen Kanu-Verbandes studiert sie derzeit an der Trainerakademie des Deutschen Olympischen Sportbundes in Köln und will im Dezember mit einem Diplom abschließen. "Ich möchte irgendwann meine fünften Olympischen Spiele erleben", kündigte die Athletin an.

Vor Olympia in London 2012 hatte Wagner-Augustin noch nicht loslassen können. Nach der Geburt von Sohn Emil und einer ersten Babypause kämpfte sie sich rechtzeitig zurück und gewann Silber im Kajak-Vierer - ihre sechste olympische Plakette. Obendrein holte sie 28 Medaillen bei Weltmeisterschaften. "Kanu war mein Leben", sagte sie nach einer gut 20-jährigen Karriere in der Nationalmannschaft. (dpa)

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