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Schwimm-Weltcup in Berlin

11.10.2019

Weltmeister Wellbrock Zweiter über 400 Meter Freistil

Schwimm-Star Florian Wellbrock in Aktion.
Bild: Bernd Thissen/dpa

Florian Wellbrock schwimmt zum Beginn der Olympia-Saison gleich wieder in der Spitze mit. Nach Platz zwei über 400 Meter Freistil soll auf der WM-Golddistanz beim Weltcup in Berlin der Sieg her. Ungarns Olympiasiegerin Hosszu steht kurz vor einer besonderen Marke.

Schwimm-Weltmeister Florian Wellbrock präsentiert sich zum Start in die Olympia-Saison in guter Frühform.

Der zweimalige WM-Goldmedaillengewinner musste sich am Tag vor seinem Weltcup-Rennen in seiner Paradedisziplin 1500 Meter Freistil in Berlin auf einer Nebenstrecke nur knapp geschlagen geben. Der Magdeburger schlug beim Sieg von Danas Rapsys (Litauen) über 400 Meter Freistil als Zweiter in 3:48,98 Minuten an. Einige internationale und deutsche Topleute fehlen beim Weltcup in der Hauptstadt wegen der parallel stattfindenden Wettkämpfe der neu gegründeten International Swimming League (ISL).

Der größte Fokus liegt aus deutscher Sicht ohnehin auf Wellbrock, der mit seinem einzigartigen Doppelgold bei den Weltmeisterschaften im Sommer in Südkorea im Becken und über zehn Kilometer im Freiwasser große Hoffnungen für die Sommerspiele im kommenden Jahr geweckt hat. Gedanklich spiele Olympia natürlich schon eine Rolle, "aber das ist noch ein gutes Stück weg", sagte der 22-Jährige am Freitag. Erstmal will er bei der fünften von insgesamt sieben Weltcup-Stationen, bei denen es insgesamt 2,5 Millionen Dollar (2,27 Millionen Euro) zu verdienen gibt, bis zum Sonntag überzeugen.

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Der Start in die Olympia-Saison ist geglückt. Vor einer Woche in Budapest hatte Wellbrock über 1500 Meter gewonnen und Rang vier über 400 Meter belegt. In Berlin war er über die kürzere Distanz rund 2,5 Sekunden schneller. "Nach der Pause ist immer alles ein bisschen koordinativ durcheinander. Es ist logischerweise noch nicht optimal", sagte das Langstrecken-Ass zum Beginn der Olympia-Saison. "Der Urlaub ist abgehakt, jetzt wird sich auf die Ziele konzentriert."

Dass einige Nationalmannschaftskollegen bei der neugegründeten  Profiliga ISL statt beim Heim-Weltcup starten, stört Wellbrock nach eigenen Worten nicht. In der ISL kämpfen Teams mit Sportlern aus mehreren Nationen um Punkte und viel Preisgeld. Der Olympia-Sechste Philip Heintz oder WM-Silbermedaillengewinnerin Sarah Köhler sind etwa am Wochenende in Italien im Einsatz.

International sorgte in Berlin die Ungarin Katinka Hosszu für einen Höhepunkt. Die dreimalige Olympiasiegerin gewann über 200 Meter Schmetterling. Es war ihr 297. Weltcup-Sieg seit 2012. Die 300er Marke will sie in Berlin knacken. Ihr ISL-Team ist erst in der nächsten Woche dran. (dpa)

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