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Australian Open

31.01.2020

Zverev nach Halbfinal-Aus: "Nicht mein bestes Tennis"

Mit sich selbst unzufrieden: Alexander Zverev winkt nach seiner Niederlage in Richtung Tribüne.
Bild: Bai Xuefei/XinHua/dpa

Alexander Zverev nimmt trotz seines Halbfinal-Ausscheidens viel Positives von den Australian Open für den weiteren Saisonverlauf mit. "Ich möchte nicht, dass es hier zu Ende ist", sagte der 22-Jährige.

Nach seiner vergebenen Finalchance bei den Australian Open befand Alexander Zverev, in den entscheidenden Momenten nicht sein bestes Tennis gespielt zu haben.

Mit dem 6:3, 4:6, 6:7 (3:7), 6:7 (4:7) gegen den Österreicher Dominic Thiem verpasste es der Hamburger in Melbourne, als erster Deutscher bei den Herren seit Rainer Schüttler 2003 in ein Grand-Slam-Finale einzuziehen.

Wie verlassen Sie das Turnier?

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Alexander Zverev: Es war ein großartiges Turnier, ein großartiges Match heute. Ich weiß nicht. Ich bin anders an dieses Turnier herangegangen. Ich habe nicht mein bestes Tennis gespielt. Ich bin Schritt für Schritt gegangen, Match für Match. Normalerweise habe ich das bei Grand Slams nicht gemacht. Vielleicht kann ich das mitnehmen, aber im Moment bin ich noch ein bisschen enttäuscht über das Match.

Was war der Schlüssel?

Zverev: Er hat in den wichtigen Momenten besser gespielt als ich. Die beiden Tiebreaks hat er besser gespielt als ich. Er hat die Satzbälle besser abgewehrt. Eigentlich war das Match sehr ausgeglichen. Es hätte in beide Richtungen gehen können. Es ist in seine Richtung gegangen, er hat es verdient. Er hat mutiger gespielt vielleicht. Ich habe einfach nicht mein bestes Tennis gezeigt in den wichtigen Momenten.

Was wird übrig bleiben nach ein paar Tagen - der Stolz oder die Enttäuschung?

Zverev: In ein paar Tagen werde ich das Turnier vergessen haben. Im Tennis muss man ein Kurzzeitgedächtnis haben, bei guten Dingen und bei schlechten Dingen. In ein paar Tagen werde ich auf dem Platz sein und werde alles dafür tun, dass ich das nächste Turnier gewinne.

Was nehmen Sie Positives mit?

Zverev: Viele positive Dinge. Ich habe gutes Tennis gespielt, seit der dritten Runde habe ich wieder mich selbst gefunden auf dem Platz. Es ist mein erstes Halbfinale bei einem Grand Slam. Aber ich möchte hier nicht aufhören. Ich möchte nicht, dass es hier zu Ende ist. (dpa)

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