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Tennis: Alle Augen auf Alexander Zverev

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Alle Augen auf Alexander Zverev

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    Alexander Zverev saß am Dienstag bei seiner Auftaktpressekonferenz des Turniers in München.
    Alexander Zverev saß am Dienstag bei seiner Auftaktpressekonferenz des Turniers in München. Foto: Sven Hoppe, dpa

    Ein langes Oberteil ist nicht die schlechteste Idee. Zumindest, wenn man Mitte April in München bei den BMW Open Tennis spielen möchte. Beginnt das Sandplatzturnier beim MTTC Iphitos, wird meistens auch das Wetter schlechter. Vom strahlenden Sonnenschein am Samstag zu deutlich niedrigeren Temperaturen mit vielen Wolken zum Wochenbeginn. Ben Shelton reagierte darauf am Montag mit einem langen Shirt.

    Der US-Amerikaner ist in München der am zweitbesten platzierte Spieler in der Weltrangliste. Shelton liegt auf Rang sechs, was ihn automatisch zu einem der Favoriten macht. Am Montag aber hatte er so seine Probleme bei seinem Auftaktmatch gegen seinen Landsmann Emilio Nava, ehe er mit 7:6, 3:6, 6:3 gewann. Damit ist ein wichtiges Gesicht dieses Turniers noch dabei.

    Noch mehr im Fokus steht Alexander Zverev. Weil er der seit Jahren beste deutsche Tennisspieler ist. Weil er Jahr für Jahr nach München kommt und das Turnier als eines seiner liebsten bezeichnet. Zverev ist Titelverteidiger und wird am Dienstag erstmals auf dem Centre Court spielen, gegen Miomir Kecmanovic. Der Serbe hatte im mexikanischen Acapulco gegen Zverev in diesem Jahr schon einmal gewonnen. Das soll sich am Dienstag nicht wiederholen.

    Sinner und Alcaraz sind momentan außer Reichweite

    Weil Zverev das Zugpferd in München ist. Er hat das Turnier bereits dreimal gewonnen, zuletzt vor einem Jahr im Finale gegen Shelton. Zverev möchte sich auf dem Münchner Sand auch ein gutes Gefühl für die French Open in Paris holen.

    Vor wenigen Tagen in Monte Carlo hatte Zverev das Halbfinale erreicht, war dort aber am Samstag mal wieder an Jannik Sinner gescheitert. Der Italiener ist ebenso wie Carlos Alcaraz momentan außer Reichweite. „Dieses Jahr verliere ich ‚nur‘ gegen die beiden. Letztes Jahr habe ich gefühlt gegen jeden verloren“, sagte Zverev am Montag.

    Der 28-Jährige spielt bislang eine starke Saison. Bei den Australian Open hat er das Halbfinale erreicht, gleiches gelang ihm bei den drei Masters-1000-Turnieren in Indian Wells, Miami und Monte Carlo. Und in München? Hier sollte er den Turnierverlauf dominieren. Allerdings ist er auch schon mal in Runde eins gescheitert. Zverev, die Wundertüte.

    Jan-Lennard Struff muss kurzfristig erkrankt absagen

    Alexander Zverev ist derzeit der einzige deutsche Tennisspieler unter den Top 50 der Welt. „Deutschland war immer ein sehr reiches Land, was Spieler angeht. Wir haben immer viele Top-50 und Top-100-Spieler gehabt. Das haben wir jetzt leider nicht mehr“, sagte er am Montag über die Nachwuchsprobleme im deutschen Tennis.

    In München musste am Montag kurzfristig ein Routinier absagen. Jan-Lennard Struff konnte erkrankt nicht zu seiner Erstrunden-Partie antreten. Der 35-Jährige hatte eine Wildcard für das Hauptfeld bekommen, 2024 hatte er überraschend in München gewonnen.

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