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Tennis
21.06.2023

Ein Triumph öffnet US-Open-Siegerin Emma Raducanu die Augen

Für Tennisspielerin Emma Raducanu hatte ihr bisher einziger Triumph bei einem Grand-Slam-Turnier in New York auch viele negative Seiten.
Foto: Elise Amendola, dpa

Die britische Tennisspielerin Emma Raducanu wünscht sich, dass sie niemals die US Open gewonnen hätte. Denn der Erfolg zog auch die "Haie" an.

Was wäre wenn? Wenn an jenem 7. Juli 1985 ein rotblonder Bursche in Wimbledon nicht das Tennisturnier gewonnen hätte? Wie wäre seine irre Lebensgeschichte verlaufen? Sein Manager Ion Tiriac klopfte dem Becker-Trainer Günter Bosch an jenem heißen Juli- Nachmittag heftig auf die Schulter. Der gewiefte Rumäne mit dem Italo-Western-Bart rechnete insgeheim schon die Millionen hoch, die künftig Beckers und seine Kasse klingeln lassen sollten. Tiriac alleine ahnte wohl, was danach auf den 17-Jährigen aus der Kleinstadt Leimen einprasseln würde. Der Urknall im deutschen Tennis wirkt bis heute nach. Egal, wo Boris auftaucht, ob er über einen Hinterausgang aus einem britischen Gefängnis schleicht oder als Werbefigur Geld aus dem Fenster wirft – Spektakel ist garantiert. 

Für Emma Raducanu bedeutet der 11. September 2021 ebenfalls eine Zäsur in ihrem Leben. Im Alter von 18 Jahren gewann die Tennisspielerin als erste Qualifikantin den US-Open-Titel. Ganz England war aus dem Häuschen. Es war der erste Grand-Slam-Titel einer Britin seit 44 Jahren. Der Startschuss für eine Weltkarriere? Mitnichten. Die gefeierte Heldin selbst stuft es als Rohrkrepierer ein. Mittlerweile bereut sie ihren ersten und einzigen Triumph bei einem Grand-Slam-Turnier und sagte nun in einem Interview mit der englischen Sunday Times: "Ich bin widerstandsfähig, meine Toleranz ist hoch, aber es ist nicht einfach. Manchmal denke ich mir: Ich wünschte, ich hätte die US Open nie gewonnen. Ich wünschte, das wäre nicht passiert."

Tennisspielerin Emma Raducanu: Als "Sparschwein" betrachtet

Was ist seither geschehen, das die junge Frau so verzweifeln lässt? Zum einen ging es wegen zahlreicher Verletzungen seither sportlich bergab. Von Rang zehn der Weltrangliste stürzte sie auf Platz 130 ab. Viel schlimmer waren jedoch die Enttäuschungen neben dem Platz. Sie habe in den vergangenen zwei Jahren erkannt, dass die Tennis-Tour und alles, was damit zusammenhängt, "kein sehr schöner, vertrauensvoller und sicherer Raum ist. Man muss auf der Hut sein, denn da draußen gibt es viele Haie", sagte sie. Viele in der Branche hätten sie aufgrund ihres jungen Alters als "Sparschwein" betrachtet.

Neben den körperlichen Schmerzen, die ihre Verletzungen verursachten, habe Raducanu auch psychisch gelitten. Sie habe sich eine Fassade aufgebaut, um ihre Probleme zu verbergen. Außerdem verschliss die Britin fünf Trainer innerhalb von nicht einmal zwei Jahren. Immerhin brachte der Triumph von New York ihr die Erkenntnis: "Die Tour ist völlig brutal."

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