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Tennis
25.04.2022

Tennis-Legende Martina Navratilova: Ihre Stimme hat Gewicht

Kritisiert den Wimbledon-Ausschluss von russischen und belarussischen Profisr: Martina Navratilova.
Foto: Arnold Drapkin, dpa

Martina Navratilova kritisiert den Wimbledon-Ausschluss von russischen und belarussischen Profis. Bis heute ist die Tennis-Ikone in der Öffentlichkeit präsent.

Das ist eine Karriere für die Ewigkeit. Diesen Satz hört man nicht selten, wenn es um Sportlerinnen und Sportler geht, die Großes in ihrer Disziplin erreicht haben. Ohne Zweifel gehört die frühere Tennisspielern Martina Navratilova in diese Riege. 18 Grand-Slam-Titel, 331 Wochen als Nummer 1 der Weltrangliste und 167 Einzeltrophäen sprechen eine eindeutige Sprache. Allein das prestigeträchtige Rasenturnier in Wimbledon gewann sie neunmal und damit so oft wie keine andere Spielerin.

Man kann die Spielstätte in London also getrost als "gutes Pflaster" für die heute 65-Jährige bezeichnen. Dennoch äußerte die in der ehemaligen Tschechoslowakei geborene Navratilova scharfe Kritik gegenüber den Organisatoren des legendären Grand-Slam-Turniers. Der Grund: Die Veranstalter wollen russische und belarussische Profis wegen des Krieges in der Ukraine ausschließen.

Navratilova poltert gegen den Ausschluss der russischen Sportler

Für viele aktive und ehemalige Tennisprofis geht dieser Schritt zu weit. Navratilova polterte: "Tennis ist ein solch demokratischer Sport. Es ist schwierig, wenn man sieht, dass die Politik ihn zerstört." Der Krieg sei schrecklich. Der Ausschluss gehe aber über das hinaus, was erforderlich sei. Der serbische Spieler Novak Djokovic bezeichnete den geplanten Ausschluss sogar als "verrückt" und die Frauentennis-Organisation WTA erwägt nun sogar Sanktionen gegen die Wimbledon-Organisatoren.

Die Worte der Großen Dame des Tennissports, die ihren letzten Wimbledonsieg 1990 feierte, wiegen schwer in der Szene. Ihre Erfolge wirken bis heute nach. Noch immer hält Navratilova, die im Alter von 18 Jahren in die USA übersiedelte und neben der tschechischen seit 1981 auch die amerikanische Staatsbürgerschaft besitzt, mehrere Rekorde.

Navratilova hob in ihrer aktiven Zeit das Frauentennis auf ein neues Niveau. Aggressiv, offensiv und durchtrainiert: Nie zuvor spielte eine Frau so Tennis wie sie. Mit Steffi Graf, die ihr Erbe antrat, lieferte sie sich legendäre Duelle. Eine gewisse Schlagfertigkeit eignete sie sich auch in der Öffentlichkeit an, spätestens seit es um ihre Homosexualität ging. Diese wurde 1981 durch einen US-Journalisten öffentlich – trotz Bitte um Verschwiegenheit. Seit 2014 ist die 65-Jährige mit ihrer Freundin Julia Lemigova verheiratet.

Ihre große Karriere beendete Navratilova erstmals 1994, kehrte 2000 noch einmal zurück und ging 2006 endgültig in den Tennis-Ruhestand. In der Öffentlichkeit blieb sie weiterhin aktiv, unter anderem als TV-Expertin, politische Aktivistin, Autorin oder Schauspielerin. Dabei war sie immer auch eine Frau der klaren Worte. Mit ihrer Wimbledon-Kritik kommt nun ein weiteres Kapitel in Sachen Öffentlichkeitspräsenz hinzu.

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