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Hintergrund
28.12.2018

Wissenswertes zur 13. Tour de Ski der Langläufer

Die Polin Justyna Kowalczyk wurde vier Mal Gesamtsiegerin der Tour de Ski der Langläufer. Foto (Archiv): Andre Pichette/EPA
Foto: Andre Pichette (dpa)

Die Tour de Ski der Langläufer startet am Samstag in Toblach in ihre 13.

Auflage. Bis zum 6. Januar müssen die Athleten sieben Etappen auch in Val Müstair (Schweiz), Oberstdorf und Val di Fiemme (Italien) bestreiten.

Einiges Wissenswertes vor dem Tour-Start.

TEILNEHMER: 77 Sportlerinnen und 108 Sportler aus 26 Nationen nehmen die 13. Tour in Angriff. Erstmals fehlt bei einem Tour-Start die Schwarzwälderin Steffi Böhler, die wegen der Nachwirkungen einer Erkrankung und nachfolgender Verletzung nicht antreten kann.

PREISGELD: Der Weltskiverband FIS schüttet erneut eine Million Schweizer Franken aus. Die Tour-Siege werden mit rund 49 000 Euro und 400 Weltcuppunkten honoriert. Die Sieger der separaten Sprintwertung erhalten 5320 Euro, der jeweilige Etappensieg wird mit 2660 Euro belohnt. Je Tag im Trikot des Gesamt-Führenden gibt es 890 Euro.

TOUR-DISTANZ: Die 13. Tour de Ski ist in ihrer Streckenlänge durchschnittlich. Die Männer müssen, wenn sie alle Wettbewerbe einschließlich der Sprints bis zum Ende bestreiten, 80,918 Kilometer absolvieren. Die Frauen haben 60,688 Kilometer vor sich.

TOUR-SIEGER: Die Polin Justyna Kowalczyk ist mit vier Gesamtsiegen die Rekordgewinnerin. Mehrfachsieger waren auch schon die Finnin Virpi Kuitunen (2), Therese Johaug (Norwegen/2) und ihre Teamkollegin Heidi Weng (2), die auch Titelverteidigerin ist. Weitere Siege holten sich Charlotte Kalla aus Schweden und Marit Björgen aus Norwegen. Bei den Männern peilt der Schweizer Olympiasieger Dario Cologna seinen fünften Erfolg an. Nur Martin Johnsrud Sundby aus Norwegen und Lukas Bauer aus Tschechien konnten sich als zweimalige Tour-Gewinner noch mehrfach in die Siegerlisten eintragen. Weitere Tour-Sieger waren Petter Northug (Norwegen), die Russen Alexander Legkow und Sergej Ustjugow sowie bei der Premiere der Vachendorfer Tobias Angerer. (dpa)

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