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Biathlon

08.01.2020

Lesser wünscht Weltcup-Team trotz Versetzung viel Erfolg

Kämpft im IBU Cup weiter um Erfolge: Erik Lesser.
Bild: Sven Hoppe/dpa

Der um die WM-Norm kämpfende Biathlet Erik Lesser nimmt seine vorläufige Versetzung in den zweitklassigen IBU-Cup sportlich.

"Nichts, was ich wirklich wollte, aber andere scheinen stärker zu sein. Alles Gute für mein "altes" Team!", schrieb der 31-Jährige auf seiner Facebook-Seite. In Oberhof trainierte der zweimalige Weltmeister noch einmal auf seinen Heimstrecken: "Letztes Training in Oberhof. Das letzte Mal Weltcup-Luft schnuppern. Nächster Stop Osrblie IBU Cup."

In der Slowakei stehen für Lesser am 10. Januar ein Einzel und am folgenden Tag ein Sprint auf dem Wettkampfprogramm. Er war von Bundestrainer Mark Kirchner nicht für den Heim-Weltcup im Thüringer Wald nominiert worden, da er - auch wegen gesundheitlicher Probleme - bei den ersten drei Weltcup-Stationen überhaupt nicht in Form war und nur auf die enttäuschenden Plätze 33, 70, 72 und 82 kam. Lesser, seit Jahren Staffel-Startläufer, plagt sich schon seit längerem mit hartnäckigen Rückenproblemen. Zudem hatte er in der Sommervorbereitung einen Schlüsselbeinbruch erlitten.

In Osrblie soll sich Lesser nun beweisen, um dann hoffentlich wieder für die folgenden Weltcups in Ruhpolding und Pokljuka nominiert zu werden. Dann würden ihm im Optimalfall vier Rennen für die Erfüllung der Norm für die WM vom 13. bis 23. Februar in Antholz bleiben. (dpa)

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