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Weltcup am Königssee

22.01.2021

Lölling und Gassner gewinnnen beim Skeleton-Weltcup

Siegte am Königssee: Jacqueline Lölling.
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Siegte am Königssee: Jacqueline Lölling.
Foto: Gian Ehrenzeller/KEYSTONE/dpa

Die deutschen Skeletonis kommen immer besser in Fahrt. Eine Woche nach dem Doppelerfolg in St. Moritz gingen auch beim Weltcup in Königssee die Siege an die Deutschen. Lölling jubelte über den ersten Erfolg in diesem Winter, für Gassner war es der zweite in Serie.

Jacqueline Lölling war sichtlich erleichtert über ihren ersten Saisonsieg, Alexander Gassner ließ seinem Premierenerfolg in der Vorwoche noch einen zweiten Coup folgen.

Beim Skeleton-Heimweltcup am Königssee gingen beide Siege nach Deutschland. Mit Laufbestzeit im zweiten Durchgang fuhr die Olympia-Zweite von der RSG Hochsauerland von Platz drei noch auf Rang eins. Dabei profitierte Lölling allerdings von den Fehlern der Weltmeisterin Tina Hermann, die nach dem ersten Durchgang führte. "Ich habe dieses Jahr viel gehadert und nachgedacht, heute ist der Plan mal aufgegangen", sagte Lölling und betonte: "Das Labyrinth war heute entscheidend. Bei mir ging es gut, bei den anderen nicht."

Zweite wurde Anna Fernstädt, die mittlerweile für Tschechien startet, vor der Österreicherin Janine Flock. Hermann fiel nach einem katastrophalen zweiten Lauf auf Platz zehn vor Sophia Griebel aus Suhl zurück. Dabei hatte die dreimalige Weltmeisterin vom WSV Königssee im ersten Lauf für Furore auf ihrer Heimbahn gesorgt. Nachdem die Russin Elena Nikitina ihr den Bahnrekord abgenommen hatte, holte ihn sich Hermann souverän in 50,93 Sekunden zurück.

Bei den Männern war es eine hauchdünne Entscheidung. Der Winterberger Gassner setzte sich mit vier Hundertstelsekunden gegen den südkoreanischen Olympiasieger Yun Sungbin durch. Dritter wurde der Russe Alexander Tretjakow mit ebenfalls vier Hundertstel vor dem WM-Zweiten Axel Jungk vom BSC Oberbärenburg, der bei seinem Weltcup-Debüt in diesem Winter überzeugte.

Weltmeister Christopher Grotheer vom BRC Thüringen kam auf Rang sechs. "Wer hätte das nach der Mega-Woche in St. Moritz gedacht, dass ich das hier noch mal wiederholen kann?", sagte Gassner. Jungk, der sich somit alle Chancen für einen WM-Start offen ließ, meinte: "Ich wollte schon aufs Podest fahren und meine Stellung im Team deutlich machen. Doch ich kann mit Recht behaupten, dass ich fahrerisch auf einem Niveau bin, wo ich noch nie war."

© dpa-infocom, dpa:210122-99-130034/3 (dpa)

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