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Weltcup in Innsbruck/Igls

18.12.2020

Podestplätze für Skeleton-Weltmeister Grotheer und Lölling

Raste erstmals in seiner Karriere bei einem Weltcup in die Top-3: Christopher Grotheer.
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Raste erstmals in seiner Karriere bei einem Weltcup in die Top-3: Christopher Grotheer.
Bild: Expa/Erich Spiess/APA/dpa

Die Formkurve geht aufwärts. Skeleton-Weltmeister Grotheer und die Olympia-Zweite Lölling fuhren endlich ihren ersten Podiumsplatz in diesem Winter ein. Beide kamen in Innsbruck/Igls auf Rang drei und haben Ende Januar erneut die Chance, am Patscherkofel zu gewinnen.

Mit ihren ersten Podestplätzen haben die drittplatzierten Christopher Grotheer und Jacqueline Lölling das letzte Weltcup-Rennen in diesem Jahr beendet.

Der Weltmeister vom BRC Thüringen hatte in Innsbruck/Igls 0,33 Sekunden Rückstand auf den überragenden Letten Martins Dukurs, der im vierten Saisonrennen seinen vierten Sieg einfuhr.

"Es lief deutlich besser als in den letzten Rennen. Ich hatte im ersten Lauf unten einen Riesenfehler, das hat mich schon geärgert. Ich wusste vom Potenzial her, dass es für das Podest reichen kann, heute habe ich es endlich gezeigt", sagte Grotheer. Zweiter wurde der Brite Matt Weston. Junioren-Weltmeister Felix Keisinger vom WSV Königssee kam auf Rang vier. Der Winterberger Alexander Gassner landete auf Platz sieben.

Viel enger ging es bei den Frauen zu. Die Olympia-Zweite Lölling verpasste Platz zwei, der an die Niederländerin Kimberley Bos ging, nur um eine Hundertstelsekunde. Die Weltcup-Gesamtsiegerin von der RSG Hochsauerland hatte jedoch 0,22 Sekunden Rückstand auf die siegreiche Österreicherin Janine Flock, die im ersten von zwei Durchgängen in 53,47 Sekunden Bahnrekord fuhr. Die dreimalige Weltmeisterin Tina Hermann vom WSV Königssee landete nur zwei Hundertstelsekunden hinter Lölling auf Platz vier. Die Winterbergerin Hannah Neise wurde Zehnte. "Es war heute endlich mal ein Rennen, wo ich zweimal konstant gefahren bin", sagte Lölling.

Beim Weltcup-Finale fahren die Skeletonis und Bobfahrer erneut am Patscherkofel. Das teilte der Weltverband IBSF am Freitag mit. Ursprünglich war das letzte Rennen als Olympia-Generalprobe Anfang März nach einer internationalen Trainingswoche in Peking geplant. Der neue Termin ist nun vom 24. bis 31. Januar wieder in Innsbruck.

© dpa-infocom, dpa:201218-99-742555/3 (dpa)

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