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In eigener Kombinierer-Liga

25.03.2020

Riiber macht nächsten Gesamtsieg perfekt

Der Norweger Jarl Magnus Riiber hat zum zweiten Mal in Serie den Gesamtweltcup in der Nordischen Kombination gewonnen.
Bild: Ole Martin Wold//dpa

An Jarl Magnus Riiber kommen die deutschen Kombinierer derzeit nicht einmal ansatzweise heran. Der Norweger fliegt und läuft allen davon, seine Rekordserie macht die Sportart aber auch immer einseitiger.

Jarl Magnus Riiber hat seine überragende Saison vorzeitig gekrönt und steht schon mehrere Wochen vor Saisonende erneut als Gewinner des Gesamtweltcups in der Nordischen Kombination fest.

Der 22 Jahre alte Norweger bewies auch in Trondheim einmal mehr seine Dominanz und fuhr seinen 13. Einzelsieg in diesem Winter ein - so etwas hatte es in der Kombination vorher noch nie gegeben. Riiber siegte überlegen vor seinen Landsleuten Jens Luuras Oftebro und Espen Björnstad. Bester Deutscher wurde Eric Frenzel als Fünfter.

Aus dem deutschen Lager, das selbst jahrelang die Szene beherrschte, gibt es stets Lob und Bewunderung für Riiber. "Er hat ein hohes Selbstvertrauen. Er ist in allem, was er tut, sehr entschlossen", sagte Routinier Frenzel, der von 2013 bis 2017 selbst fünfmal in Serie den Gesamtweltcup gewann. Bundestrainer Hermann Weinbuch sagte in der ARD ohne jede Form von Neid: "Er hat bisher alles dominiert. Wir sind mit Vinzenz Geiger die Einzigen, die ihn mal schlagen können. Er ist sehr überragend."

Riiber macht nächsten Gesamtsieg perfekt

Riiber, mit 22 Jahren noch ein Youngster, ist dabei, die Rekorde dieser Sportart zu pulverisieren. Er sorgt aber auch dafür, dass der Kampf um den Sieg zunehmend langweilig wird: Riiber hat neben seinen 13 Rennsiegen zwei zweite Plätze eingefahren, schlechter war er nie. Die Rennen sehen auch meist gleich aus: Der Norweger springt allen davon und kreiselt auf Langlauf-Skiern alleine und konkurrenzlos durch die Schneelandschaft. Wirkliche Gegner sind nicht in Sicht, obwohl Geiger zwei Einzelsiege gelangen.

Für die Deutschen lief es am Wochenende durchwachsen. Am Samstag war Manuel Faißt als bester DSV-Athlet Fünfter, am Sonntag schafften es in Frenzel, Faißt (6.), Geiger (8.), Terence  Weber (9.) und Fabian Rießle (10.) fünf Athleten unter die besten Zehn. "Es war um einiges besser. Es hat sich mal wieder nach Skispringen angefühlt, das gibt ein positives Gefühl", sagte Frenzel. Der Sprung, den er beschrieb, bedeutete 1:32 Minuten Rückstand auf Riiber. (dpa)

Ergebnis in Trondheim

Fis-Profil Riiber

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