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Weltcup in Innsbruck

18.01.2020

Siege für Zweierbob-Piloten Friedrich und Jamanka

Francesco Friedrich und Thorsten Margis rasen in Innsbruck mit ihrem Bob durch den Eiskanal.
Bild: Expa/Stefan Adelsberger/APA/dpa

Dritter Sieg hintereinander von Bobpilot Friedrich. Vereinskollege Oelsner setzt mit seiner ersten Podiumsplatzierung ein Zeichen im Kampf ums WM-Ticket. Olympiasiegerin Jamanka atmet nach dem ersten Saisonsieg tief durch.

Doppel-Olympiasieger und -Weltmeister Francesco Friedrich fährt fast in einer eigenen Liga. Selbst auf der kurzen Bahn in Innsbruck-Igls gewann der 29-Jährige mit Anschieber Thorsten Margis souverän mit 0,74 Sekunden Vorsprung.

Zweiter wurden überraschend die Briten Brad Hall/Greg Cackett. Friedrichs Vereinskollege Richard Oelsner kam mit Tobias Schneider auf Rang drei und unterstrich mit dem ersten Weltcup-Podiumsplatz seiner Karriere seine Ambitionen im Kampf um das Zweierbob-Ticket für die Heim-WM ab 20. Februar in Altenberg. Er musste sich Hall nur um eine Hundertstelsekunde geschlagen geben.

"Im zweiten Lauf haben wir mal gezeigt, was wir können. Es war hier der sechste Sieg in Folge mit Thorsten, egal ob Weltcup oder WM, daher ist es auch hier fast wie eine Hausbahn", sagte Friedrich, der seinen dritten Saisonsieg hintereinander einfuhr. Der Rekordweltmeister im kleinen Schlitten peilt bei der WM auf seiner Heimbahn den sechsten WM-Titel im Zweierbob an - das schaffte zuvor kein anderer Pilot. Oelsner haderte mit "Ausfahrt zehn, da habe ich die Hundertstel liegengelassen." Nico Walther, der kurzfristig Anschieber Malte Schwenzfeier für Paul Krenz tauschte, kam auf Platz vier.

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Im fünften Rennen hat Olympiasiegerin und Weltmeisterin Mariama Jamanka ihren ersten Weltcupsieg eingefahren. Mit Anschieberin Annika Drazek gewann sie dank Startbestzeiten und guten Fahrten mit 0,19 Sekunden Vorsprung vor den Winterbergerinnen Laura Nolte und Erline Nolte. "Klar bin ich erleichtert, ich hatte mir in dieser Saison etwas mehr erhofft und bisher lief es ja nicht so gut", sagte Jamanka.

Dritte wurde die zweimalige Olympiasiegerin Kaillie Humphries aus Kanada, die nach Streitereien mit dem Verband nun für die USA startet. Die WM-Zweite Stephanie Schneider landete mit Ann-Christin Strack auf Platz fünf. (dpa)

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