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Auswirkungen des Coronavirus

25.03.2020

Skispringer im Heimtraining - Hoffnung auf Sprünge im Mai

Organisiert Heimtraining für die deutschen Skispringer: Bundestrainer Stefan Horngacher.
Bild: Swen Pförtner/dpa

Mit Hanteln und Trainingsplänen für zu Hause bereiten sich die deutschen Skispringer nach dem vorzeitig beendeten Weltcup bereits auf die neue Saison vor.

Trotz der Auswirkungen des neuartigen Coronavirus versuchen die Sportler, den Übungsblock zum Kraftaufbau halbwegs normal durchzuziehen - auch, wenn viele von ihnen nicht mehr an ihren Stützpunkten trainieren können. "Wenn es möglich ist, kommt ein Trainer dazu. Sonst trainieren die Jungs alleine", sagte Bundestrainer Stefan Horngacher der Deutschen Presse-Agentur.

Der 50 Jahre alte Österreicher erklärte: "Wir haben teilweise Hanteln aus den Krafträumen rausgeholt und bei den Athleten zu Hause aufgestellt. So versuchen wir uns über Wasser zu halten." Nach dem Krafttraining bekommen seine Sportler Ende April/Anfang Mai eine Woche frei.

In gut zwei Monaten sollen die Skispringer wieder ihre ersten Sprünge auf Matten machen. Während die Pandemie die Adler des Deutschen Skiverbands derzeit in ihrer Arbeit noch nicht so stark beeinträchtigt, könnte es dann je nach Entwicklung kritisch werden. "Geplant ist bisher, dass wir Ende Mai die ersten Sprünge machen. Ich hoffe, dass sich die Lage bis dahin ein bisschen entspannt", sagte Horngacher. Der Weltcup der Skispringer war in der vergangenen Woche vorzeitig beendet worden. Auch die eigentlich für dieses Wochenende geplante Skiflug-Weltmeisterschaft im slowenischen Planica findet nicht statt und wurde auf den kommenden Winter verschoben. (dpa)

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