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Ski alpin

25.03.2020

Suter gewinnt kleine Kristallkugel in der Abfahrt

Corinne Suter aus der Schweiz sicherte sich den Disziplin-Weltcup in der Abfahrt.
Bild: Jean-Christophe Bott/KEYSTONE/dpa

Die Schweizerin Corinne Suter vergießt als Gewinnerin der kleinen Kristallkugel in der Abfahrt Tränen der Freude. Während Gut-Behrami der zweite Coup binnen 24 Stunden gelingt, verlassen die deutschen Skirennläuferinnen Crans-Montana geschlagen und enttäuscht.

Die Tränen der Rührung und der Freude bei Corinne Suter kullerten schon, als das Abfahrtsrennen in Crans-Montana noch in vollem Gange war.

Bereits nach wenigen Starterinnen hatte die Schweizer Skirennfahrerin die Gewissheit, dass sie erstmals in ihrer Karriere den Disziplin-Weltcup in der Abfahrt gewonnen hat. Vor dem Weltcup-Finale Mitte März im italienischen Nobel-Skiort Cortina d'Ampezzo ist der 25-Jährigen, die wie tags zuvor Platz zwei in der Abfahrt belegte, die kleine Kristallkugel nicht mehr zu nehmen.

Suter führt im Abfahrts-Weltcup mit 477 Punkten bei nur noch einem ausstehenden Rennen uneinholbar vor Olympiasiegerin Ester Ledecka aus Tschechien (322) und der Italienerin Federica Brignone (320). Suter ist die erste Schweizerin seit Chantal Bournissen 1991, die den Abfahrts-Weltcup gewinnt.

Suter gewinnt kleine Kristallkugel in der Abfahrt

Über ein Traum-Wochenende freute sich auch Suters Landsfrau Lara Gut-Behrami. Binnen 24 Stunden gelang der routinierten Schweizerin beim Heim-Weltcup im Wallis ihr zweiter Coup, und dies mit dem hauchdünnen Vorsprung von 0,02 Sekunden. Dritte wurde die Österreicherin Nina Ortlieb drei weitere Hundertstelsekunden zurück. Suters ärgste Verfolgerinnen im Disziplin-Weltcup, Brignone und Ledecka, belegten am Samstag die Plätze vier und fünf.

In Abwesenheit der am Knie verletzten deutschen Skirennfahrerin Viktoria Rebensburg blieben Kira Weidle und Co. erneut hinter den Erwartungen. "Das Material passt. Es liegt momentan hauptsächlich am Selbstbewusstsein", sagte Weidle, die nach Rang 22 am Freitag diesmal nur 23. wurde, obwohl ihre Fahrt etwas besser war als am Vortag.

"Es ist einfach bitter, hier zwei so schlechte Ergebnisse eingefahren zu haben. Das ist nicht mein Ziel. Und auch für die nächsten Jahre, wenn ich mir überlege, welche Ziele ich in der Abfahrt habe, darf ich mir das einfach nicht erlauben. Wenn einem der Hang nicht liegt, hat man ein Problem. Aber ich muss mich vom Kopf her besser darauf einstellen", sagte Weidle selbstkritisch. In den Dolomiten will sie nun "Schadensbegrenzung" betreiben. "Cortina mag ich sehr gerne. Vielleicht gibt es da noch einiges zu retten."

Patrizia Dorsch, die am Sonntag einzige DSV-Starterin in der Kombination sein wird, belegte Platz 27. Michaele Wenig wurde 29. Veronique Hronek 34. (dpa)

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