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Olympischer Eiskunstlauf
03.02.2022

Minerva Hase darf auch als Corona-Kontaktperson trainieren

Minerva Hase (l) kann trotz der Infektion von Nolan Seegert trainiern.
Foto: Sergei Grits/AP/dpa

Die Eiskunstläuferin Minerva Hase ist nach dem positiven Corona-Test ihres sportlichen Partners Nolan Seegert bei Olympia in Peking offiziell als Kontaktperson eingestuft worden, teilte der Deutsche Olympische Sportbund mit.

Die 22 Jahre alte Berlinerin wohne in einem separaten Zimmer im olympischen Dorf und dürfe trainieren. Hase muss sich nun zweimal am Tag einem PCR-Test unterziehen. Wenn die Ergebnisse sieben Tage lang negativ sind, werden die Einschränkungen danach wieder aufgehoben.

Zuvor hatte der DOSB mitgeteilt, dass es im Zusammenhang mit dem Corona-Fall Seegert einen sogenannten Close Contact mit einem weiteren Mitglied der Teilmannschaft Eiskunstlauf gebe, bei dem es sich nicht um Hase handele.

Der 29 Jahre alte Seegert war als erster deutscher Athlet in Peking positiv auf das Coronavirus getestet worden und befindet sich in einem Isolations-Hotel. Nach zwei negativen PCR-Tests im Abstand von mindestens 24 Stunden können die Betroffenen dieses vor Ablauf von zehn Tagen wieder verlassen. Nach dieser Frist ist nur noch ein negativer PCR-Test nötig.

Sollte der Berliner diese Voraussetzungen erfüllen, könnte er mit Partnerin Hase wie geplant am 18. und 19. Februar im Paarlauf-Wettbewerb antreten. Die EM-Achten hatten sich bei ihrem russischen Trainer Dmitri Sawin in Sotschi auf Olympia vorbereitet.

© dpa-infocom, dpa:220203-99-956762/4 (dpa)

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