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Terrassenplanung: Das muss man beachten

Auf der eigenen Terrasse sollte man sich so richtig wohlfühlen.
Bild: Ralf Hahn, stock.adobe.com

Die Sonne spitzelt durch die Fenster, draußen wird es wärmer und die ersten Blumen blühen bereits. Es wird also Zeit, sich um die Terrasse zu kümmern...

Das Gras ist noch feucht und kalt, aber im Liegestuhl mit hochgelegten Beinen lässt es sich trotzdem hervorragend entspannen. Ein Hoch auf die Terrasse, die momentan draußen der ideale Aufenthaltsort ist. Sie verbindet Haus und Garten von Grundstück zu Grundstück auf so unterschiedliche Weise, dass der Kreativität bei der Gestaltung keine Grenzen gesetzt sind. Jeder kann es sich also ganz persönlich gemütlich machen.

Worauf man bei einem gekauften Haus weniger, bei einem eigenen Bauprojekt jedoch eher Einfluss hat, ist die Ausrichtung des Gartens und somit auch die der Terrasse. Ein Bau südlich des Gebäudes eignet sich besonders gut für Sonnenanbeter. Wer also gerne die Morgensonne genießt und im Freien frühstückt, ist im Osten gut bedient. Und für alle, die tagsüber zwar arbeiten müssen, aber abends ihren Feierabend gerne draußen verbringen, ist eine westliche Lage ideal.

Garten und Terrasse: Ein schönes Bild

Außerdem sollte der Garten gemeinsam mit der Terrasse und dem Haus im Hintergrund ein stimmiges Bild abgeben. Darum ist es wichtig, alle drei Elemente aufeinander abzustimmen. Ist die Terrasse nämlich zu groß, so sieht sie leer aus und nimmt der Rasenfläche Platz weg. Ist sie zu klein, wird es schwierig, sie mit passenden Möbeln zu bestücken.

Neben der Größe spielt auch die Form eine wichtige Rolle. Eckig, abgerundet, länglich, quadratisch oder gar um die Ecke herum – es kommt auf den persönlichen Geschmack und die Architektur des Hauses an. Hat man bereits eine Steinmauer, sollte man die Terrasse möglichst mit demselben Steintyp pflastern. Andernfalls könnte es wirr aussehen. Ist das Haus zum Beispiel Rot gestrichen und man hätte gerne eine Terrasse in derselben Farbe, ist es notwendig, die beiden Töne miteinander zu vergleichen.

Welcher Bodenbelag für die Terrasse?

Sobald die ersten Fragen geklärt sind, rückt die Entscheidung für ein Material näher. Zur Auswahl stehen verschiedenste Beläge aus Holz, Beton, Naturstein, Keramikplatten und natürlich auch Kies. Das sind aber nur die gängigsten Formen und das Sortiment der Fachhändler kann durchaus spezieller und extravaganter sein. Wichtig ist, beim Kauf darauf zu achten, dass das Material witterungsbeständig ist.

Wie funktioniert die Terrassenpflege?

Je nach Wahl muss man die Terrasse im Laufe der Jahre dann auch entsprechend pflegen. Holz gehört zu den schwierigen Kandidaten und erfordert regelmäßige Anwendungen. Bei Steinen reicht es hingegen, sie ab und zu mit einem Wasserschlauch abzuspritzen. Über diesen Faktor sollten sich Kunden beim Kauf auf jeden Fall informieren.

Bevor der Belag verlegt wird, müssen die vor Ort gegebenen Bedingungen geprüft und entsprechend angepasst werden, damit die Terrasse letztendlich stabil ist. Oft benötigen Grundstückseigentümer deshalb einen Unterbau aus Holz oder Beton. Bei schweren Steinplatten reicht meist ein Kiesbett, aber am besten wird diese Entscheidung einem Fachmann mit dem entsprechenden Wissen überlassen. Er hilft anschließend auch bei der Planung und kümmert sich bis zur Fertigstellung Hand in Hand mit dem Kunden um dessen Wunschterrasse.

Terrassenüberdachung, Beleuchtung und vieles mehr

Mit einem passenden Boden auf der Terrasse ist es jedoch noch nicht getan; es gehört nämlich mehr dazu. Bei einem Sonnenschutz fängt es an und geht über die Beleuchtung hinweg bis zur Möblierung. Natürlich dürfen auch Pflanzen im Garten nicht fehlen. So viele Möglichkeiten, kreativ zu werden...

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