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Auf guten Ton in der Bewerbung achten

Hilfe holen ist erlaubt: Die Bewerbung sollte unbedingt eine zuverlässige und erfahrene Person gegenlesen, um Logik- oder Rechtschreibfehler zu vermeiden.
Bild: auremar/stock.adobe.com
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Die Tonalität ist entscheidend. Hier gilt: Besser förmlich als zu lax. So gelingt ein Bewerbungs-Anschreiben.

Wer nicht genau weiß, an wen das Anschreiben einer Bewerbung zu richten ist, sollte auf eine neutrale und formale Sprache achten. „Zunächst mal gilt immer noch das „Sie“„, erläutert Jürgen Hesse vom Büro für Berufsstrategie in Berlin. „Generell fährt man besser damit, wenn man nicht zu lax oder freizeitorientiert formuliert.“

„Sie“ trotz Vereinfachung

Das gelte selbst dann, wenn Unternehmen versuchen, Bewerbungen zu vereinfachen. Etwa, indem sich Bewerber zunächst einmal ohne Anschreiben oder Lebenslauf per WhatsApp melden könne.

„Du“ erst, wenn die korrekte Ansprache abgeklärt ist

Die Grundregel lautet Hesse zufolge immer: „Was ist angemessen?“ Zum „Du“ wechseln sollte man lediglich, wenn man genau weiß, dass das angebracht ist. „Zum Beispiel, wenn ein Bewerber schon vorab telefonisch mit den Ansprechpartnern Kontakt hatte und klar ist: Das sind drei junge Start-up-Gründer, die selbst sofort auf das „Du“ gewechselt sind.“

tmn

Blick auf Holzheim von der Sebastianskapelle aus.
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