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Sichtschutz im Garten

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Hecke, Zaun oder doch lieber eine Mauer?

Ein bunt bepflanztes Beet kommt vor einem passenden Zaun gleich viel besser zur Geltung.
Bild: Stefan Körber, stock.adobe.com

Die Hecke streckt kahle Äste empor, der Zaun ist rostig und vor der Mauer liegen zerbrochene Steine - kein schönes Bild. Es ist also Zeit für Neuerungen...

Der Frühling kommt und bringt Farbe mit sich. Aber selbst die schönste Blumenvielfalt bringt nichts, wenn heruntergekommene Grundstücksbegrenzungen ihr die Aufmerksamkeit rauben. Erst attraktive Umrandungen geben dem Garten einen schönen Rahmen, in dem sich Hobby-Gärtner und Sonnenanbeter wohlfühlen.

Sind Hecken also ausgetrocknet, haben Zäune nicht mehr alle Latten oder geben Mauern ihren Halt auf, so wird es höchste Zeit für Veränderung. Schließlich sollen sie nicht nur als Sicht-, Wind- und Lärmschutz dienen, sondern auch hübsch aussehen.

Bebauungsplan: Was ist erlaubt?

Grundsätzlich hat jeder Grundstückseigentümer die Wahl: Hecke, Zaun oder Mauer? Oft nehmen jedoch Behörden die Entscheidung ab. Sie machen Vorgaben und regeln Höhe, Material und Beschaffenheit detailliert im Bebauungsplan. Damit soll ein stimmiges Gesamtbild der Straße oder der Siedlung entstehen. Es ist also sinnvoll, bei der entsprechenden Instanz nachzufragen, bevor man die Hecke fällt und sie beispielsweise durch eine Mauer ersetzt.

Kosten: Mit wie viel muss ich rechnen?

Je nach Antwort auf die Frage „Hecke, Zaun oder Mauer?“ ergeben sich nach Größe, Aufwand und Material die Preisklassen. Man könnte nun denken, dass ein Zaun die billigste Lösung ist. Aber das muss nicht sein. Die Wahl von Holz, Metall oder Kunststoff spielt eine entscheidende Rolle bei der Höhe der Kosten. Entsprechend richten sich die Designs nach dem persönlichen Budget.

Ländlich wirkende Zäune aus Holzlatten, moderne Eisen– oder Edelstahlkonstruktionen, verziert oder klassisch: Grundsätzlich ist alles möglich. Auch farbig gestrichene oder bepflanzte Zäune schmeicheln der Optik.

Material: Nichts falsch machen

Von Kunststoff ist hingegen abzuraten, weil er durch Wetter und Sonne schnell spröde wird und sich verfärbt. Auch Stacheldraht ist in einem Garten unangebracht – vor allem, wenn Kinder oder Haustiere dort umhertollen.

Wesentlich sinnvoller sind in solchen Fällen Mauern. Auch hier hat man die Wahl zwischen verschiedensten Möglichkeiten. So kann eine Mauer mit gleichmäßigem Muster schlicht, kreativ mit einem Durcheinander wirken. Durch Ziegel, Naturstein, Beton oder Gabionen – also gefüllte Metallkörbe – kann man ebenso andere Bilder erzeugen.

Hecken: Gut für Natur und Umwelt

Alle, für die der optische Anblick nebensächlich ist und für die Natur Priorität hat, setzen am besten auf eine Hecke. Sie filtert den Staub aus der Luft, verbessert das Mikroklima und bietet Lebensraum für Vögel und andere Tiere. Formschnitthecken müssen, wie es der Name schon verrät, regelmäßig geschnitten werden, um ihre Form beizubehalten. Buchs hingegen ist in einigen Regionen oft von Schädlingen und Krankheiten befallen. Frei wachsende Hecken benötigen mehr Platz.

lle Varianten haben also ihre Nachteile, aber eben auch Vorzüge. Hauptsache ist immer, dass man sich im Garten wohlfühlen kann und gerne hinaus ins – mal mehr, mal weniger – Grüne geht.

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