Rezepte und Ideen

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Königliches Rezept

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Die amtierende bayerische Kartoffel-Königin Stephanie Brüderle verrät mit Kartoffel-Lebkuchen ihr raffiniertes Lieblingsrezept

Stephanie III. aus Königsmoos, Ortsteil Untermaxfeld, repräsentiert seit Juli die gesunde Knolle als Bayerische Kartoffelkönigin. Die aufgeschlossene 23-jährige Masterstudentin des Agrarmanagements stammt aus einem landwirtschaftlichen Betrieb mitten aus dem Donaumoos, der Speisekartoffeln, aber auch Stärkekartoffeln und Futter für die betriebseigenen Mastrinder anbaut.
Im angrenzenden eigenen Hofladen, dem Hofladen im Moos, werden Fleisch- und Wurstwaren sowie selbst hergestelltes Brot und andere Backwaren direkt am Hof vermarktet. Mitarbeit in elterlichen Betrieb ist für Stephanie schon seit ihrer Kindheit selbstverständlich, aber auch beim Maschinenring hat sie neben dem Studium eine Stelle. Ihre Freizeit genießt die Studentin am liebsten mit ihrer Hündin Lina.

Wenn die Lebkuchen aus dem Ofen kommen, bepinselt sie Stephanie Brüderle umgehend mit dem Guss, damit sie schön saftig zu bleiben.
Bild: privat/oH

Mit Kartoffeln ist Stephanie aufgewachsen und kennt sich beim Umgang mit der Knolle bestens aus – egal, ob beim Legen, der Pflege, der Ernte oder der Verarbeitung. Mit diesem Wissen vertritt sie nun die bayerischen Kartoffeln nicht nur in Bayern.
„Ich möchte gerne für die bayerische Kartoffel in Bayern und darüber hinaus werben und sie vertreten“, schildert Stefanie III. ihre Beweggründe, die doch zeitintensive repräsentative Aufgabe als Kartoffelkönigin zu übernehmen. Begeistert ist sie vor allem von der Vielseitigkeit der Kartoffel: „Die doch einfache Kartoffel ist unglaublich vielseitig, sodass für jeden das richtige Gericht gezaubert werden kann, egal ob herzhaft oder süß!“ Und wer auf Regionalität Wert legt, der ist bei der bayerischen Knolle genau richtig, denn beinahe in ganz Bayern werden Kartoffeln angebaut, die dank professioneller Lagerungstechnik das ganze Jahr über verfügbar sind.
Wenn jetzt die Tage kürzer werden, fühlt man sich nach einem anstrengenden Tag zu Hause am wohlsten. So richtig genießen lässt sich dann der Abend mit einer guten Tasse Tee oder fruchtigem Punsch. Dabei darf etwas Leckeres freilich nicht fehlen. Für MEIN DONAUMOOS verrät Stephanie Brüderle nun ihr Rezept für Kartoffel-Lebkuchen, die so manchen Herbst- und Winterabend versüßen.

TIPP!
Am besten lassen sich die Lebkuchen in einer Blechdose aufbewahren. So schmecken sie nach mehreren Tagen immer noch sehr gut.

Das Rezept für ca. 20 Stück Kartoffel-Lebkuchen

Zutaten:

● 3 Eier

● 375 g Zucker

● 300 g fein geriebene Mandeln

● 5 g Zimt

● 2,5 g Lebkuchengewürz

● 240 g Mehl

● 1,5 Päckchen Backpulver

● 250 g Kartoffeln, gekocht und zerdrückt

● Etwas Milch für den Teig

● Oblaten

● Zucker und Wasser für den Guss

● Ganze Mandeln zur Dekoration

Ob zu Kaffee oder Tee oder einfach nur pur – die fluffigen Kartoffel-Lebkuchen sind ein wahrhafter Gaumenschmaus.
Bild: privat/oH

Zubereitung:

Die Kartoffeln kochen, schälen und am besten noch warm mit einer Kartoffelpresse durchdrücken, sodass eine feine Masse entsteht. Anschließend die ganzen Mandeln in warmes Wasser legen, damit sich die Schale später besser löst.

Das Backpulver mit dem Mehl vermischen und zusammen mit den Eiern, Zucker, den geriebenen Mandeln, Zimt und Lebkuchengewürz zur Kartoffelmasse hinzugeben. Alles mit einem Knethaken verrühren und nach Bedarf Milch hinzugeben.

Den Ofen auf 180 ˚C vorheizen. Auf einem Backblech mit Backpapier die Oblaten verteilen, einen Spritzbeutel mit dem Teig befüllen und diesen auf die Oblaten aufbringen. Falls eine Spitze in der Mitte der Lebkuchen entstanden ist, kann diese mit einem in Wasser getauchten Finger geglättet werden.

Anschließend muss von den ganzen Mandeln die Schale entfernt und die Mandeln halbiert werden. Ein Lebkuchen wird mit je 3 Mandelhälften dekoriert.

Die Lebkuchen müssen nun für ca. 20 min bei 180 ˚C in den Backofen. In der Zwischenzeit sollte der Guss angesetzt werden. Dafür wird ein Teil Wasser mit einem Teil Zucker aufgekocht.

Kommen die Lebkuchen aus dem Ofen, sollten sie umgehend mit dem Guss bepinselt werden, um saftig zu bleiben.

Näheres zum Artikel sowie weitere Informationen finden Sie in der Beilage "Unser Donaumoos".

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