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Heimat mit Herz
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In Augsburg baut die WOGENAU

Bis zum Frühling 2026 werden im Augsburger Sheridan-Park durch die Baugenossenschaft WOGENAU 55 neue Wohnungen entstehen.
Foto: ARGE Lattke Architekten & Bayr Glatt Guimaraes

Ein Traum von einem Haus wird wahr: In Augsburger Sheridan-Park realisiert die Baugenossenschaft WOGENAU ein Gebäude für 100 Bewohnerinnen und Bewohner.

Das muss man sich erst einmal trauen: Bei der 2019 gegründeten Baugenossenschaft WOGENAU rollen in Augsburg bald die Bagger. Wer schon einmal selbst gebaut hat – also für sich und seine Familie ein Einfamilienhaus oder auch ein Reihenhaus hat hinstellen lassen –, der weiß, welche Unzahl an Fallstricken es von der Idee bis zum Einzug geben kann, wie viele Nerven man auf einer Baustelle verlieren kann.

Wie sieht es aber aus, wenn man gleich ein Gebäude für 55 Parteien mit über 100 Bewohnerinnen und Bewohner realisieren will und dafür weit über 20 Millionen Euro in die Hand nehmen muss – und das alles auf rein ehrenamtlicher Basis, ohne damit einen Euro zu verdienen?

Im Dezember 2023 unterschrieb die WOGENAU den Kaufvertrag

Fragen wir einmal Hilde Strobl und Florian Freyer, die die Augsburger Baugenossenschaft WOGENAU mitbegründet haben und sich seit Jahren dort engagieren. Strobl, als Architekturhistorikerin und in der Lehre an der Universität Innsbruck tätig, kümmert sich als eine der Vorständinnen zusammen mit der Landschaftsplanerin Gisela Kangler federführend um die Belange der Genossenschaft, Freyer, der einen Steinmetzbetrieb in Augsburg leitet, um die Öffentlichkeitsarbeit und Mitgliederbetreuung.

„Alles begann mit einem dreitägigen Workshop beim Augsburger Friedensfest 2018“, blickt Strobl zurück. „Das Projekt lief unter dem Motto ,Wolkenkuckucksheim für alle‘ mit dem Untertitel ,Initiative Genossenschaft – Gründung nicht ausgeschlossen.‘“ Acht Jahre später, im Frühjahr 2026, soll der Traum fertiggestellt sein und die Wohnungen bezogen werden.

Ein Meilenstein, damit aus dem Wolkenkuckucksheim Realität werden kann, war am 18. Dezember des vergangenen Jahres erreicht: Da wurde der Kaufvertrag für ein rund 4000 Quadratmeter großes Grundstück im Augsburger Sheridan-Park unterzeichnet und der Bauantrag eingereicht. Bis dahin war es ein arbeitsreicher und viel diskutierter Weg. Im September 2019 gründeten 26 Genossinnen und Genossen die WOGENAU eG, nach 17 Monaten konnte bereits das 100. Mitglied begrüßt werden. Mittlerweile ist die Gemeinschaft auf über 200 Menschen angewachsen. In zahlreichen Arbeitsgruppen, Gesprächen und Workshops wurde eruiert, wohin genau sich die junge Genossenschaft entwickeln soll. Wie wollen wir unser Zusammenleben gestalten? Wie kann eine lebendige Nachbarschaft aussehen? Wie können wir schön und nachhaltig bauen? Wie die Finanzierung stemmen?

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Bei der WOGENAU geht es um das "mit"

Unterhält man sich mit dem Team Strobl, Kangler und Freyer, ist häufig von „mit“ die Rede. Es geht ums Miteinander, ums Mitgestalten, ums Mitmachen – und das zeigt sich nicht nur im Entscheidungsprozess, sondern wird sich auch im Gebäude widerspiegeln. „Als ein Ziel kristallisierte sich bald heraus, dass wir uns viel Gemeinschaft leisten wollen. Daher sind die Grundrisse der Wohnungen so gestaltet, dass der private Platzbedarf reduziert werden kann. Auf der anderen Seite wird es großzügige Gemeinschaftsflächen geben“, erklärt Freyer. So entstehen unter anderem Werkstatträume für Musik, Kunst und Handwerk, ein Veranstaltungsraum, Co-Working-Bereiche oder ein Waschsalon, auch der Garten und die Dachterrasse werden gemeinschaftlich genutzt werden.

„Das viergeschossige Holzhaus beherbergt viele verschiedene Wohnungsgrößen, um Raum für die unterschiedlichsten Haushaltsformen anzubieten“, betont Kangler – von der jungen Großfamilie bis zur alleinstehenden Seniorin. „Natürlich stoßen hier Interessen aufeinander.“ Damit sich am Ende alle mit ihren Vorstellungen wiederfinden, wurde ein Konzept für das spätere Zusammenleben in ausgiebigen Workshops erarbeitet. Der Prozess ist und war in Teilen auch herausfordernd. Natürlich besteht die Gemeinschaft aus Individuen, aber es geht nicht um Selbstverwirklichung, sondern um mehr. Kangler: „Es ist wichtig, einen gemeinsamen Nenner zu finden, der besser ist als die einzelne Idee.“ Nicht ein Kopf, sondern hundert Köpfe spinnen Ideen.

Mieter im eigenen Haus

Übrigens gäbe es keinen „Mitmachzwang“, so Freyer. So wie beim Zusammenleben jeder selbst entscheiden wird, wo seine privaten Grenzen sind. „Jeder kann und keiner muss.“ Dennoch: In den Monaten der Planungsphase hat sich gezeigt, dass es wirklich vielen vor allem um die Idee der „Nachbarschaft in allen Lebensphasen“ geht. Da rücken die Einzelinteressen mit Blick auf die eigene Wohnung wieder in den Hintergrund, denn aufgrund der Genossenschaftsstruktur sind es ja schließlich keine Eigentumswohnungen. Die Wohnenden sind „Mieter im eigenen Haus“. Das verändert sicherlich die Haltung zum gesamten Projekt.

Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen haben sich seit Projektstart immens verändert und den Baubeginn verzögert. Die Finanzierungspläne mussten permanent angepasst werden, nicht nur aufgrund der gegenwärtigen Inflation, sondern weil Fördermittel des Bundes für nachhaltiges Bauen zum Teil von einem Tag auf den anderen gekürzt oder gestrichen wurden. „Wir haben die herausfordernden Hürden schließlich genommen und das Projekt ständig dementsprechend angepasst“, erklärt Strobl.

Wenn eingezogen wird, haben die meisten die Kennenlernphase schon hinter sich, aber zusammen planen ist natürlich nur die Vorstufe von zusammen leben. Spannend bleibt es sicherlich.

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