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Job

28.01.2020

Für eine bessere Work-Life-Balance in 2020

Für eine bessere Work-Life-Balance ist wichtig, klare Prioritäten zu setzen.
Bild: stock.adobe.com

Eine gesunde Balance von Beruf und Privatleben – das klingt toll, entspricht aber nur selten der Realität. Mit diesen Tipps wird das neue Jahr um einiges entspannter.

Morgens in Ruhe frühstücken, im Büro alle anfallenden Aufgaben mit Bravour meistern. Danach pünktlich um 18 Uhr im Fitnessstudio eintreffen und nach einem selbstgekochten Abendessen noch gemütlich mit Freunden und Familie zusammensitzen: So oder ähnlich sähe er aus, der ideale Wochentag. Häufig landet der Arbeitnehmer nach Überstunden im Büro jedoch im stressigen Schienenersatzverkehr und danach mit einer Tiefkühlpizza gegen 20 Uhr vor dem Fernseher, um dort wenig später einzuschlafen.

Kurzzeitige Phasen von Stress sind normal und können sich unter Umständen sogar positiv auswirken. Dauerstress hingegen kann krank machen und führt langfristig zu physischer und seelischer Erschöpfung, wie beispielsweise Burnout und Depressionen.

Wichtiges und Dringendes zuerst

Die Herausforderungen des Alltags lassen sich meist nicht beeinflussen – der Umgang mit ihnen dagegen schon. Für eine bessere Work-Life-Balance ist wichtig, klare Prioritäten zu setzen. To-do-Listen sind diesbezüglich ein bewährter Klassiker. Sie helfen, sowohl im Job als auch privat Wichtiges und Dringendes von Nebensächlichem zu unterscheiden. Aufgaben, die weder wichtig noch dringend sind, können getrost gestrichen oder verschoben werden. Empfehlenswert ist es zudem, gerade unangenehme Dinge schnell zu erledigen – das vermeidet den zusätzlichen Stress, der oft durch Aufschieben entsteht.

Eine häufige Ursache für das genannte Prokrastinieren – also das Vor-sich-Herschieben von Aufgaben – ist übertriebener Perfektionismus. Aus dem Wunsch heraus, perfekt zu sein, entsteht ein Gefühl der Überforderung. Doch „gut“ ist fast immer auch „gut genug“ – Perfektion dagegen ist schlichtweg nicht realistisch. Für mehr Entspannung im Alltag ist es daher notwendig, sich von überhöhten Ansprüchen zu verabschieden.

Bewusste Auszeiten

Experten empfehlen, im Büro etwa einmal pro Stunde für fünf Minuten aufzustehen, sich zu strecken und an etwas anderes zu denken als die aktuelle Aufgabe. Das hilft dabei, insgesamt effizienter zu arbeiten. Ablenkungen im Job sind große Zeitfresser: Wer sich bewusst Zeitfenster für Arbeit und Pausen setzt, arbeitet konzentrierter, schafft mehr und kann dementsprechend früher nach Hause. Auch dort ist es allerdings wichtig, feste Auszeiten einzuplanen. Am besten ist es, Smartphone und Computer täglich zu einer bestimmten Uhrzeit abzuschalten, den Wäscheberg einmal zu ignorieren und ganz bewusst den Feierabend auszurufen.

Ebenso wichtig wie Ruhephasen ist ein aktiver Ausgleich zum hektischen Alltag. Ideal sind sportliche Aktivitäten – ob es Jogging, eine Radtour oder Yoga sein soll, bleibt dabei jedem selbst überlassen. Bewegung – gerade in freier Natur – ist bekanntermaßen die beste Medizin und hat eine insgesamt entspannende Wirkung auf Körper und Geist. Ganz besonders gilt das für alle Berufstätigen, die den Großteil ihres Tages sitzend am Computer verbringen.

Effektive Kommunikation und Arbeitsteilung

Wer ständig das Gefühl hat, dem Berg an Arbeit nicht gewachsen zu sein, sollte sich die Frage stellen, ob nicht manches davon abgegeben werden kann. Ziel sollte es sein, sowohl mit Kollegen als auch in der Familie regelmäßig zu kommunizieren. Die Aufgaben sollten fair verteilt werden, und jeder offen ansprechen, wenn etwas zu viel wird. Auch wenn es manchmal schwerfällt: Gute Kommunikation im Beruf mit Kollegen und Vorgesetzten ist das A und O. Eine offene Gesprächskultur beugt Missverständnissen und Konflikten vor – typische Auslöser von Stress. Darüber hinaus legen Gespräche häufig die Grundlage für neue Ideen, steigern die Kreativität und damit letztendlich die Produktivität des Unternehmens.

Auch im Privatleben gilt es, ehrlich zu sein und klar zu den eigenen Bedürfnissen zu stehen. Es ist in Ordnung, um Hilfe zu bitten: Niemand sollte sich für alles alleinverantwortlich fühlen.

Am Samstag geht es für den FC Augsburg gegen MTV Eintracht Celle. Bekannte Spieler gibt es hier nicht, dafür aber einen berühmten Kommentator.
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