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Verkehr

28.11.2019

Öffentliche Verkehrsmittel vs. Pkw. Eine Abwägung

Es gibt mittlerweile unzählig viele Optionen, um von A nach B zu kommen - mit und ohne Auto.
Bild: Annette Zoepf

Es gibt ganz unterschiedliche Gründe, die für oder gegen die Fortbewegung mit dem Auto oder mit den öffentlichen Verkehrsmitteln sprechen. Die Gründe können höchst individueller Natur sein – so ist es für manche Menschen morgens purer Stress, sich auf die Autobahn oder auf die Bundesstraße zu begeben, um dabei auch zu riskieren im Stau zu stehen. Anderen wiederum treiben die Anzeigentafeln am Bahnhof die Schweißperlen auf die Stirn – nämlich dann, wenn diese anzeigt, dass der Zug, der eigentlich pünktlich zur Arbeit fahren sollte, Verspätung hat.

Neben diesen ganz persönlichen Gründen, sich für die öffentlichen Verkehrsmittel oder die Fahrt mit dem Pkw zu entscheiden, gibt es auch kalkulatorische Größen, die beispielsweise die Fahrzeit, die Suche nach einem Parkplatz oder die Fahrtkosten berücksichtigen. Was zu bedenken ist, zeigen die folgenden Fallbeispiele.

Fallbeispiel 1: Ab in den Urlaub

Die Anreise in den Urlaub mit dem Pkw ist und bleibt ungeschlagen auf Rang 1. Das steigt diese Statistik von Statista, die in Zahlen ausgedrückt diese Aussage abbildet:

  • In den Urlaub mit dem Auto. 41,7 Prozent der befragten Deutschen haben ihr Urlaubsziel im Jahr 2018 mit dem Pkw erreicht. Im Jahr 2017 waren es 40 Prozent, im Jahr 2016 waren es 39,3 Prozent.
  • In den Urlaub mit dem Flugzeug. Ein durchaus heterogenes Bild liefert die Betrachtung dieser Zahlen, denn die Beliebtheit von Linienflügen steigt (2016: 22 Prozent, 2017: 23,5 Prozent, 2018: 25,6 Prozent), wohingegen Flüge mit Chartergesellschaften immer weniger geschätzt werden (2016: 27,8 Prozent, 2017: 25,2 Prozent, 2018: 21,5 Prozent). Flüge mit Billig-Fluglinien steigen etwas auf der Beliebtheitsskala, liegen aber nach wie vor unter zehn Prozent.

Bahn, Bus, Schiff, Fähre, Wohnmobil, Motorrad oder gar Dienstwagen liegen abgeschlagen auf den Plätzen dahinter. Was aber bedeutet der Direktvergleich von der Anreise mit dem Flugzeug oder mit dem Auto? Wer mit dem Auto reist, setzt auf Mobilität, die direkt vor der Hoteltür oder der Pension parkt. Wer hingegen mit dem Flugzeug in den Urlaub reist, muss sich im Vorfeld erneut entscheiden, wie er zum Flughafen gelangt – mit den öffentlichen Verkehrsmitteln oder mit dem Auto.

Da bis dato viele Flugreisende die Anreise mit dem Auto gescheut haben, weil unklar war, wo das Auto bis zur Rückkehr verbleiben soll und vor allem, was das kostet, gibt es von Parkos diesen Service: Parken Flughafen Frankfurt. Als einer der größten europäischen Flughäfen ist der Airport Frankfurt ein Haupt-Umschlagplatz für Privat- und Geschäftsreisende. Umso wichtiger ist es, den Reisenden dort eine transparente Möglichkeit zu bieten, am Flughafen Frankfurt online einen Parkplatz buchen zu können.

Inhaltlich bedeutet das für diejenigen, die ab Frankfurt am Main in den Urlaub reisen: Sie buchen online einen von acht Parkplätzen und wählen diesen mit Blick auf wichtige Parameter aus wie etwa den Wochenpreis, die Transferzeit zum Flughafen Frankfurt, den Parkplatztyp und die Parkform.

Fallbeispiel 2: Ein motorisiertes Familienleben

Es scheint in weiten Teilen abhängig vom Wohnort zu sein, ob die Menschen sich mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fortbewegen oder mit dem Auto, denn: Gerade in Großstädten werden Carsharing-Modelle immer beliebter, die die Tatsache aufgreifen, dass viele Autos lange Standzeiten zuhause vor der Wohnungstür haben, was beim Auto-Teil-Modell ausgehebelt wird. Was aber sagt ein Blick auf die Kosten?

  • Eine Familie mit einem Auto, die das Gefährt nutzt, damit ein Elternteil zur Arbeit gelangt, die wöchentlich eine Kurzstrecke zurücklegt, einen Ausflug pro Monat unternimmt und eine Urlaubsreise mit dem Auto bestreitet, muss allein für den jährlichen Unterhalt mit knapp 6300 Euro rechnen.
  • Gäbe es in derselben Familie zwei Autos – was auch bedeutet, dass nur die Kinder mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs sind, entstehen Kosten von jährlich über 7500 Euro – und das allein für den Unterhalt der beiden Fahrzeuge sowie für die ÖPNV-Tickets der Kinder.
  • Eine Familie, die ausschließlich mit dem Mietwagen fährt, Carsharing für Kurstrecken nutzt und mit dem Mietwagen Ausflüge unternimmt oder in den Urlaub fährt, kommt etwas günstiger als die Familie mit einem Auto. Die jährlichen Kosten für die Mobilität liegen hier bei knapp über 6100 Euro.

Fallbeispiel 3: Ein motorisiertes Singleleben

Die Vergleichszahlen für einen Single zeigen eine ähnliche Tendenz, fallen aber deutlich höher aus als für die Kosten für die vierköpfige Familie:

  • Knapp 3900 Euro braucht ein Single ohne eigenes Auto im Jahr – um mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zur Arbeit zu kommen, Kurzstrecken via Carsharing zu bestreiten und Ausflüge und Urlaube mit einem Mietwagen, dem Bus und der Bahn zurückzulegen.
  • Zum Vergleich: Knapp 4500 Euro braucht ein Single mit eigenem Auto im Jahr.

Fazit: Der ÖPNV gewinnt in puncto Kosten, doch auch der Service für Autofahrer steigt

Wer knapp kalkuliert, kommt sicherlich zu dem Schluss, dass die öffentlichen Verkehrsmittel die günstigere Option sein können, wenn die Rahmenbedingungen eingehalten werden. Das heißt: Der Weg zur Arbeit muss gut mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar sein. Und auch die Ausflüge mit der Familie dürfen den kalkulierten Rahmen nicht übersteigen, sonst kippt die Musterrechnung.

Auf der anderen Seite steigen mit Serviceleistungen wie dem Parken am Flughafen in Frankfurt auch die Serviceleistungen für Autofahrer – wie das Beispiel der Mobilitätsflatrate in Augsburg zeigt, was unterm Strich auch bedeuten muss: Jeder muss selbst entscheiden, ob ein Auto oder öffentliche Verkehrsmittel besser zur individuellen Lebenssituation passen. Tatsache ist, dass moderne Mobilitätsvarianten mitnichten nur der Stadt vorbehalten sind. Auch vor den Toren der Stadt Augsburg, in Meitingen, gibt es mittlerweile zwei Fahrzeuge, die zum Carsharing zur Verfügung stehen.

Wie viele Kinder sind zu viele?  Als Tagesmutter darf man auch in einer Mietwohnung arbeiten, vorausgesetzt man beachtet die räumlichen
Verhältnisse und informiert den Vermieter.
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