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Reise
22.06.2018

Brexit: Was wird sich für Reisende ändern?

Noch ist das Reisen einfach: Grenzbeamte am Londoner Flughafen Heathrow unter einem Grenzschild.
Foto: Andrew Cowie (dpa)

Es wird viel spekuliert, denn bisher ist nur wenig klar geregelt: Das Thema Brexit beschäftigt nicht nur Politiker und Unternehmer, sondern auch viele Urlauber und Geschäftsreisende.

Niemand kann genau abschätzen, welche Auswirkungen der EU-Austritt Großbritanniens auf die wirtschaftlichen und politischen Beziehungen des Königreiches mit der EU haben wird. Die Verunsicherung der britischen Bürger ist so groß, dass zuletzt sogar die EU-Befürworter in der Mehrheit waren. Hierzulande sind vor allem Reisende verwirrt, die sich fragen, was sich hinsichtlich ihres Besuchs auf den britischen Inseln ändern wird. Das ist noch immer schwer abzuschätzen.

Strengere Einreisebestimmungen

Großbritannien war nie vollwertiges Mitglied des Schengen-Raumes, kooperiert aber auf Grundlage eines speziellen Abkommens mit den Schengen-Ländern. Deswegen werden die Grenzkontrollen, bei denen die Reisenden ihren Personalausweis vorzeigen müssen, in ihrer jetzigen Form bestehen bleiben beziehungsweise leicht verschärft werden. Ob künftig auch ein Reisepass oder sogar ein Visum benötigt wird, ist noch nicht sicher. Eine mögliche Lösung wäre es, Besuchern aus der EU einen visumsfreien Zeitraum von 90 Tagen zu gewähren, wie es in vielen anderen Staaten praktiziert wird.

Europäische Touristen dürfte es zudem erfreuen, dass das Pfund langfristig an Wert zu verlieren scheint. Reisen werden dadurch billiger. Die Flugverbindungen von Deutschland nach Großbritannien werden durch den Brexit wahrscheinlich nicht beeinträchtigt werden. Das trifft auch für die Verbindung Frankfurt am Main - London zu, die besonders bei Geschäftsreisenden sehr beliebt und zum Beispiel über fluege.de buchbar ist. Tatsächlich hat die Tourismusbranche in Großbritannien einen Aufschwung verzeichnet, der unmittelbar mit der Brexit-Entscheidung in Zusammenhang steht.

Ein weiterer Punkt sind die Roaming-Gebühren, die in der EU mittlerweile komplett abgeschafft wurden. Mit dem Brexit müssen sich britische Anbieter nicht mehr an die Vereinbarungen halten. Telefonieren und mobile Internetnutzung könnten für Urlauber also deutlich teurer werden.

Langwieriger Austrittsprozess

Im Juni 2016 hatten die Briten in einem Referendum knapp für den Brexit gestimmt: Nach kämpferischen Kampagnen und wutentfachten Reden entschieden sich letztendlich 52 Prozent der Inselbewohner für einen Austritt aus der Europäischen Union. Der endgültige Zeitpunkt des Austrittes wurde auf März 2019 festgelegt. Bis dahin wollen die führenden Politiker ein genaues Vertragswerk aushandeln, mit dem der Wegfall des EU-Rechts in Großbritannien ausgeglichen und verbindlich geregelt werden kann. Zudem gilt nach dem Brexit eine Übergangsphase von fast zwei Jahren, die den Politikern weiteren Handlungsspielraum lässt, um sich auf einen genauen Vertrag zu einigen. Premierministerin Theresa May fährt dabei die Linie des "harten Austritts" und mahnt ihre Partei zur Geschlossenheit. Großbritannien wird demzufolge aus der Zollunion sowie aus dem europäischen Binnenmarkt austreten.

Aber Mays Mehrheit schwindet. Nicht nur die Skepsis der Bürger gegenüber dem Brexit wächst, auch die Regierungspartei bekommt immer weniger Zuspruch. Im Juni 2017 hatten die Tories ihre Mehrheit bei vorgezogenen Neuwahlen im Unterhaus verloren. Statt eines Blankoschecks für ihren harten Kurs musste May notgedrungen eine Koalition mit der nordirischen Partei DUP eingehen. Die daraus resultierende Minderheitenregierung wurde stark kritisiert, da sie nur als Mittel zum Zweck zu dienen scheint und die irische Unionisten-Partei als homophob gilt.

Außerdem könnte die politische Zusammenarbeit mit der DUP die Brexit-Linie Mays beeinflussen. Das wichtigste Thema ist dabei die Grenze zwischen Nordirland und Irland, die durch den EU-Austritt theoretisch zu einer EU-Außengrenze würde. Die Unionisten-Partei ist strikt gegen eine harte Grenze zwischen Nordirland und Irland, da ein Wiederaufflammens des Irland-Konfliktes sowie wirtschaftliche Nachteile für Nordirland quasi vorprogrammiert sind. May hingegen hatte bisher darauf gepocht, die Hoheit über die eigenen Grenzen zu behalten. Im Zuge der Zusammenarbeit mit der DUP sicherte sie jedoch Ende letzten Jahres zu, dass es keine harte Grenze in Irland geben werde. Wie genau die Regelung aussehen wird, bleibt weiter unklar.

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