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Gesundheit

07.04.2020

Vorteile von CBD / Hanföl

Fit und vital mit Cannabinoiden?
Bild: Britta Pedersen/zb/dpa

Gegen jedes Leid ist ein Kraut gewachsen, so lautet ein altes Sprichwort. Die Natur bringt viel Geniales hervor. Zu den genialsten Errungenschaften gehört Cannabidiol, auch CBD genannt.

Das Cannabidiol besteht aus mehr als 80 sogenannten Cannabinoiden. Hierbei handelt es sich um Wirkstoffe der Hanfpflanze. Hanf ist eine der ältesten Nutzpflanzen der Welt mit beeindruckenden Eigenschaften. Aus den Fasern der Hanfstängel entstehen Seile, die Samen liefern wertvolles Speiseöl, die Blüten und Blätter sind reich an ätherischen Ölen. Der wissenschaftliche Name für Hanf ist „Cannabis“. Aus den getrockneten Blütenständen, Blättern und Blüten stellt man unter anderem die berühmt-berüchtigten Rauschmittel Marihuana und Haschisch her. Als nachwachsender Rohstoff findet Hanf in der Bauwirtschaft, Textil- und Arzneiindustrie sowie bei der Herstellung psychoaktiver Substanzen vielfache Verwendung. In gesundheitlicher Hinsicht treten die zahlreichen Vorteile des Hanföls in den Fokus. Dieses ist frei von berauschenden Eigenschaften und birgt keine Suchtrisiken. Ganz im Gegenteil. Das im Hanföl enthaltene Cannabidiol kann dazu beitragen, unser Wohlbefinden effektiv zu steigern.

Steigert CBD das Wohlbefinden?

Es gibt viele Dinge, die glücklich machen und dafür sorgen, dass wir uns wohler fühlen, zum Beispiel an der frischen Luft spazieren gehen, gut essen oder eine Auszeit auf dem Sofa. Das alles trägt zu unserer inneren Zufriedenheit bei und vermindert Stress. Die Stressreduktion ist eines der wichtigsten Anliegen in der heutigen Zeit. Immer mehr Menschen sind beruflich stark gefordert und erleiden einen Burn-Out. Viele Männer und Frauen werden im Lauf der Zeit sogar depressiv. Cannabinoide können depressiven Verstimmung entgegenwirken. Ein regelmäßiger und moderater Konsum von CBD-Öl soll bei der Stressbewältigung helfen und die Stimmung heben. Die im Hanföl enthaltenen Cannabinoide regulieren dabei den Hormonhaushalt vor allem hinsichtlich der vermehrten Ausschüttung des Cortisols infolge einer Stressreaktion. Somit trägt CBD auch dazu bei, die Leistungsfähigkeit zu erhalten und das Leben weiterhin zielführend zu gestalten.

Mit Resilienz jede Krise meistern

In vielen Situationen ist es das Beste, Ruhe zu bewahren. Das gelingt nur mit einem Höchstmaß an psychischer Widerstandskraft. Es ist wichtig, schwierige Zeiten ohne Beeinträchtigungen zu überstehen, um danach wieder voll durchstarten zu können. Vielen Menschen gelingt das aber leider nicht in dem Umfang, wie es nötig wäre. Es wird berichtet, dass die regelmäßige Einnahme von CBD-Öl dabei hilft, insbesondere auch in Krisenzeiten sowohl privater als auch beruflicher Natur. Eine effektive Unterstützung ist sehr wichtig, denn auf Dauer führt eine depressive Verstimmung oft in eine ernste psychosomatische Erkrankung. Darüber hinaus schwächt anhaltender Stress das Immunsystem, was in Zeiten eines besonders hohen Infektionsdrucks mitunter das Leben kosten kann. Durch die Reduktion von Stress beeinflussen die Cannabinoide somit auch indirekt die Immunabwehr positiv und mindern somit das Risiko, an Infekten zu erkranken. Häufig lassen sich Schwächen des Abwehrsystems auch auf einen Schlafmangel zurückführen. Hierfür verantwortlich ist oft wiederum Stress. Es handelt sich demnach um eine Kettenreaktion. CBD-Öl kann dazu beitragen, diese Kettenreaktion zu durchbrechen und dem Menschen zu mehr Gesundheit zu verhelfen. Aber auch wer aus beruflichen oder privaten Gründen zu wenig Schlaf erhält, steht nicht selten unter Stress und leidet somit unter einem zu hohen Cortisolspiegel. Die Folgen sind motorische Einschränkungen, Konzentrationsdefizite und eine allgemeine Reizbarkeit. Um den Schlaf erholsamer zu gestalten, greifen viele Menschen inzwischen auf CBD zurück und verzeichnen fantastische Erfolge. Die Cannabinoide können durch die Reaktion mit den Rezeptoren im Gehirn Einfluss auf das Nervensystem nehmen. Dadurch erhöht sich die Endocannabinoid-Menge im Körper. Daraufhin stellt sich zumeist ein beruhigender Zustand ein. Basieren die Schlafstörungen auf Unruhe und Angstzuständen, dann ist CBD ein umso wirksameres Mittel, weil die Cannabinoide den Cortisol-Spiegel senken und somit Ängste lösen.

Fit und vital mit Cannabinoiden

Das Hanföl kann noch viel mehr. Es wird berichtet, dass es die Vitalität schon allein durch das bloße Auftragen auf die Haut steigern kann. Dort unterstützt es die körpereigenen Schutzmechanismen und trägt somit dazu bei, Infektionen vorzubeugen. Außerdem berichten viele Menschen mit chronischen Gelenkschmerzen über eine Linderung ihrer Beschwerden nach dem Auftragen von CBD-Öl oder einer CBD-Creme. Das liegt vermutlich daran, dass sich die in den Produkten enthaltenen Cannabinoide in den körpereigenen Endocannabinoid-Haushalt einbringen und diesen regulieren. Eine weitere Fähigkeit der Cannabinoide ist die Aktivierung der Rezeptoren des G-Proteins und des Neurotransmitters Serotonin. Diese spielen unter anderem bei der Temperaturregulation eine bedeutende Rolle. Zudem beeinflusst Serotonin die Konzentrationsfähigkeit. Ist die Menge Serotonin im Körper unausgeglichen, dann macht sich das unter Umständen in einer Konzentrationsschwäche bemerkbar. Die im Hanföl enthaltenen Inhaltsstoffe stimulieren den Nucleosid-Transporter-1. Letztendlich harmonisiert sich die Ausschütttung der Neurotransmitter Adrenalin und Noradrenalin. Einige Wissenschaftler machten darüber hinaus eine weitere wichtige Beobachtung. Ihrer Erkenntnis nach reduziert das CBD den Entzündungsparameter TNF-alpha. Demnach ist es sehr wahrscheinlich, dass das Hanföl entzündungshemmende Wirkstoffe enthält.

Mit CBD gegen den Schmerz

Vor allem Schmerzpatienten können von den herausragenden Eigenschaften des Hanföls profitieren. Bei Menschen mit eingeschränkter Bewegungsfähigkeit, Schwellungen und Gelenkschmerzen lohnt sich die Anwendung. Vor allem bei Patienten mit Arthritis und starken Gelenksentzündungen erzielte man positive Ergebnisse. Man sagt dem CBD schmerzlindernde Eigenschaften mit der Folge einer deutlich erhöhten Mobilität nach. Viele Menschen nutzen die Cannabinoide als nebenwirkungsärmere Alternative zu den ansonsten üblichen Opiaten. Positive Effekte zeigten sich auch bei einer Migräne. Viele Ärzte sind der Meinung, dass ein Ungleichgewicht des Neurotransmitters Serotonin die unangenehmen Kopfwehattacken auslösen kann. CBD kann über einen längeren Zeitraum eingenommen den Serotoninspiegel erhöhen und somit den Beschwerden entgegenwirken. Eine Weitung der Blutgefäße wurde ebenfalls schon beobachtet.

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