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166: Das Alfa-Herz ist gewachsen

(chk). Die Zulassungszahlen des Alfa Romeo 166 werden hierzulande wohl auch nach dem Facelift eher bescheiden bleiben. Dabei hat das Auto durchaus seine Berechtigung als individuelles Nischenmodell, zumal man im Fiat-Konzern stark am Design der Frontpartie gearbeitet hat, die vielen bislang zu rund gelutscht erschien. Das überarbeitete Modell wirkt von vorne bulliger und besser konturiert, die Scheinwerfer und das Alfa-Herz sind gewachsen und die Motorhaube ist V-förmig nach unten gezogen. An den Flanken und am Heck wurde geringfügig retuschiert. Von den größeren Außenmaßen abgesehen, sieht der 166 nun dem kleineren 156 fast zum Verwechseln ähnlich.

Die Zulassungszahlen des Alfa Romeo 166 werden hierzulande wohl auch nach dem Facelift eher bescheiden bleiben. Dabei hat das Auto durchaus seine Berechtigung als individuelles Nischenmodell, zumal man im Fiat-Konzern stark am Design der Frontpartie gearbeitet hat, die vielen bislang zu rund gelutscht erschien. Das überarbeitete Modell wirkt von vorne bulliger und besser konturiert, die Scheinwerfer und das Alfa-Herz sind gewachsen und die Motorhaube ist V-förmig nach unten gezogen. An den Flanken und am Heck wurde geringfügig retuschiert. Von den größeren Außenmaßen abgesehen, sieht der 166 nun dem kleineren 156 fast zum Verwechseln ähnlich.

Im Innenraum werden jetzt die Farbvarianten Schwarz, Grau und Beige angeboten; wer Wert auf wirklich schickes Interieur legt, sollte das "TI-Paket" mit besonders edlem Leder rundum wählen, für das dann aber noch einmal 1500 Euro Aufpreis auf die "Distinctive"-Ausstattung fällig werden.

Kräftig gearbeitet wurde an den Spitzen-Motorisierungen: Neben dem aus dem GTA stammenden 3.2-Liter-V6-Benziner steht nun der (getestete) 2.4-Liter-Common-Rail-Diesel mit 20 Ventilen zur Verfügung. 175 PS, außergewöhnlich spontanes Ansprechverhalten und viel Drehmoment auch unter 2000 Umdrehungen machen aus dem 166 einen wahren Sport-Diesel. Erst jenseits der 190 km/h beginnt der Vortrieb zu erlahmen; bis dahin setzt dieser Motor zur Zeit den Maßstab. Löblich ist dabei der Testverbrauch, der trotz zügiger Fahrweise und Automatik-Getriebe nicht über acht Litern - und damit sogar unter dem vom Werk angegebenen Wert - lag.

Bei der "Sportronic" genannten Automatik würde man sich allerdings noch etwas Feinabstimmung wünschen. Die Gangwechsel zwischen den fünf Stufen erfolgen zwar weich, aber bei sportlicher Fahrt führt die adaptive (lernende) Auslegung dazu, dass der Wechsel in den zweiten Gang erst im roten Bereich (jenseits von 5000 Touren) erfolgt - was für einen Diesel viel zu spät ist. Die Lenkung ist direkt und präzise, allerdings ist der Wendekreis weiter zu groß. Die Bremsen packen kräftig zu, an das vehemente Einsetzen des Bremsassistenten muss man sich aber erst gewöhnen.

Ein bekanntes Alfa-Leiden ist auch mit dem Facelift nicht behoben worden: Die Hinterachse wirkt hart und stuckerig. Der Fahrkomfort, vor allem für die hinten sitzenden Passagiere, leidet erheblich. Für die geht es ohnehin - auch wegen der coupéhaft abfallenden Dachlinie - recht eng zu, während man vorne durchaus großzügig sitzt. Damit bleibt der Alfa 166 die charmante Alternative zu Audi, BMW, Mercedes und Co: Eigenständig und schick, mit kleinen Schwächen, aber sehr sportlich und nicht zuletzt seinen Preis wert. Ab 29700 Euro gibt es das Einstiegsmodell mit dem 2.0-Liter-T.Spark-Motor, der getestete 2.4 JTD 20V ist ab 36700 Euro zu haben.

Neben reflektierender Kleidung ist auch eine ausreichende Beleuchtung am Fahrrad wichtig. Besonders gut eignen sich dafür leistungsstarke LED-Leuchten.
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