Themenwelten / Auto & Verkehr
B-Klasse, schräg von vorn
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B-Klasse: Nach A sagt Mercedes auch B

(Z.). Wer A sagt, muss auch B sagen. Hersteller Mercedes tut dies mit der neuen B-Klasse und setzt fort, was er mit der A-Klasse einst begonnen hat: Sandwich-Bauweise, woraus ein Plus an Platz im Innenraum resultiert, mehr Crashsicherheit, höhere Sitzposition, höherer Einstieg. Und hinten wurde einfach ein Stück drangefügt: Das ab 5. Juni bei den Händlern stehende neue Auto ist also ein Fünftürer, unwesentlich höher und breiter, aber immerhin 43 Zentimeter länger als die A-Klasse.

Jeep, schräg von vorn
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Grand Cherokee: Die dritte Wiedergeburt

(Z.). Er hat sich rundum gehäutet, aber das fällt nicht besonders auf. Den seit 60 Jahren typischen Kühlergrill mit sieben vertikalen Schlitzen und sechs Stegen ergänzen jetzt an jeder Ecke runde Doppelscheinwerfer, die eckig gebliebenen Radhäuser sind betonter, statt der massiven Rundumbeplankung gibt es einen Steinschlagschutz aus thermischem Metall und eine elegante Zierleiste. Die Grundform, 1984 im Cherokee als Ausdruck sportiver Leistung und fahrerischer Souveränität präsentiert, wird bewusst weitergepflegt. Kein Wunder also, dass der neue Grand Cherokee nach wie vor wie ein Klassiker wirkt.

Mercedes M-Klasse
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M-Klasse: Der kultivierte Kraftprotz

(Z.). Vor acht Jahren blühte der Markt für Importeure. Die damals brandneue M-Klasse, in Tuscaloosa (USA) auf die Räder gestellt, wurde hierzulande erst Monate später und mit erheblichen Lieferzeiten eingeführt. Sie übertraf alle Erwartungen: 60 000 Fahrzeuge waren projektiert, zehn Mal so viel wurden gebaut, über 300 000 gingen nach Amerika. Der Erfolg der M-Klasse basierte also vor allem auf ihrer Akzeptanz in Nordamerika.

BMW 750i
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7er: Die sportliche Sänfte

(hip). Die Sänfte wiegt fast zwei Tonnen und gleitet dennoch leichtfüßig dahin. Die Unebenheiten des Bodens erreichen den Fahrer erst gar nicht. In der barocken Eleganz des Innenraums kommt der Wunsch nach Hektik überhaupt nicht auf. Doch da einem die Straße nicht alleine gehört und die anderen Verkehrsteilnehmer zuweilen mit, sagen wir mal, "quälender Langsamkeit" ihrem Ziel entgegen rollen, genügt ein leichter Tritt aufs Gaspedal ­ und die Sänfte verwandelt sich in einen Panther, der auf Samtpfoten voranstürmt und vorbeizieht.

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Legacy: Durchdrehen kommt nicht in Frage

(scht). Der Allradspezialist Subaru hat auch ein Händchen fürs Feine. Das Topmodell der Legacy-Baureihe, das die seltsame Bezeichnung "Subaru Legacy Limousine 3.0R spec. B" trägt, offenbart nicht nur die berühmten Nehmerqualitäten, sondern macht auch optisch etwas her - auch wenn sich der Kraftprotz erst auf den zweiten Blick zu erkennen gibt. Charakteristisch sind die leicht modifizierte Frontpartie, die 18-Zoll-Räder und die verchromten Endrohre.

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Mit Sommerreifen im Schnee: Künftig ist Bußgeld fällig

"Auch in diesem Winter waren wieder Autofahrer mit Sommerreifen auf schneeglatten Straßen unterwegs." Bayerns Innenstaatssekretär Georg Schmid (CSU) ärgert sich, dass alle Appelle an die Vernunft der Autofahrer, ihr Fahrzeug den Wetterverhältnissen entsprechend auszurüsten, bisher nicht gefruchtet haben: "Sie gefährden sich und die anderen Verkehrsteilnehmer." Weil sie den Verkehr behindern oder auch schwere Unfälle verursachen, versuchte Bayern eine generelle Winterreifenpflicht über den Bundesrat durchzusetzen - erfolglos.

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Kommen jetzt die XXL-Lkw ins Rollen?

Die Schweden haben sie, die Niederländer experimentieren mit ihnen in einem Großversuch - nur in Deutschland will der 60-Tonnen-Lkw nicht auf Touren kommen. Das Bundesverkehrsministerium blockt ab. Doch der Bundesverband des Deutschen Groß- und Einzelhandels (BGA) schiebt die Einführung der XXL-Laster an.

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Die kleinen Autos sollen der große Hit werden

Schon auf dem Pariser Autosalon im Sommer dieses Jahres waren sie eine der großen Attraktionen - kleine Autos, die mit dem Moped-Führerschein gefahren werden dürfen. Die Hersteller hoffen auf einen Absatzboom. Unter Verkehrssicherheits-Fachleuten sind die Fahrzeuge bislang allerdings umstritten. Vom 1. Februar des kommenden Jahres an können bereits 16-Jährige die entsprechende Fahrerlaubnis (siehe Nachgefragt) erwerben und dürfen dann "automobile Exoten" steuern. Dazu zählen die Kleinstwagen sowie drei- und vierrädrige Motorräder, die in der Szene Quads und Trikes heißen.

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Hund nicht angegurtet: Gericht verhängt Bußgeld

Kempten  (dpa/lby) - Für seinen am Rücksitz nicht angegurteten Mischlingshund "Bobbie" muss ein Allgäuer Autofahrer ein Bußgeld von 25 Euro zahlen. Die Straßenverkehrsordnung verlange vom Fahrer, "die Ladung" im Auto zu sichern, begründete die Polizei die Verwarnung. Der Hundebesitzer legte Widerspruch ein. Das Amtsgericht Kempten bestätigte nach Angaben vom Montag das Bußgeld, das sich einschließlich der Gebühren nun auf 43,10 Euro beläuft.