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Abwrackprämie: Bei Fehler beginnt Warten von vorn

Bild: DPA

Eschborn (dpa/tmn) - Ein Antrag auf die sogenannte Abwrackprämie muss komplett und fehlerfrei eingereicht werden. Zwar besteht die Möglichkeit, fehlende oder unvollständige Angaben nachzureichen - der fehlerhafte Antrag sichert jedoch keinen Platz in der Bearbeitungs-Warteschlange.

Zu den üblichen Mängeln zählen unter anderem fehlende Unterschriften oder auch vergessene Nachweise, so Holger Beutel, Pressesprecher des zuständigen Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) in Eschborn.

Ab dem 30. März ist allerdings ein neues Verfahren möglich: Dann werden Interessenten sich mit dem Kaufvertrag für einen Neuwagen einen Platz in der Warteschlange sichern können. Die Antragstellung nach diesem Verfahren ist aber laut BAFA auch erst zu dem genannten Datum möglich.

Rund vier Prozent der Anträge auf Abwrackprämie werden derzeit laut Beutel ohnehin abgelehnt. Zu den Gründen zählt demnach unter anderem, dass der alte Wagen bereits vor dem Inkrafttreten der Regelung am 14. Januar verschrottet wurde oder nicht das geforderte Mindestalter von neun Jahren hatte. Ausnahmen oder Kulanz gibt es in solchen Fällen laut Beutel nicht.

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