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Auf Basis des GLA-Modells
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Mercedes elektrisiert Kompaktklasse: EQA kommt im Frühjahr

Mehr Stromer im Angebot: Mercedes bietet Autos aus seiner Palette zunehmend auch als reine E-Autos an - so wie künftig das Modell EQA.
Foto: Daimler AG/dpa-tmn

Auch Mercedes-Modelle zapfen immer öfter Strom anstelle von fossilen Treibstoffen. Als neues E-Mobil gibt es künftig eine vom Kompakt-SUV GLA abgeleitete Elektroversion. Was zeichnet den EQA aus?

Mercedes bringt im Frühjahr zu Preisen ab 47 541 Euro das kompakte Elektroauto EQA zu den Händlern. Kleiner als zum Beispiel ein BMW iX3, aber teurer als ein VW ID3, nutzt der EQA als Basis den GLA, von dem er sich optisch nur gering unterscheidet.

Ein schwarzer Kunststoffgrill mit durchgehender LED-Leiste, aerodynamisch optimierte Felgen und eine umgestaltete Heckklappe nennt Mercedes als äußere Erkennungsmerkmale des Elektroautos. Innen beschränke sich die Differenzierung auf Applikationen in Roségold sowie eine erstmals hinterleuchtete Konsole vor dem Beifahrer. Die Platzverhältnisse bleiben gleich - das gelte für den Fußraum im Fond wie für den Kofferraum, der wie beim GLA 340 bis 1320 Liter fasst.

Wichtiger sind die technischen Änderungen: Im Boden steckt statt des Tanks eine Lithium-Ionen-Batterie, vorn anstelle des Verbrenners eine E-Maschine. Dabei startet Mercedes mit einem nur über die Vorderachse angetriebenen EQA 250, der 140 kW/190 PS leistet und mit knapp 67 kWh auf eine Normreichweite von 426 Kilometern im WLTP-Zyklus kommt.

Mit bis zu 375 Nm beschleunigt der EQA 250 in 8,9 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 und wird mit Rücksicht auf den Aktionsradius auf 160 km/h beschränkt. Geladen wird er mit bis zu 100 kW, so dass es an der Gleichstromsäule Herstellerangaben zufolge etwa 30 Minuten dauert, bis ein leerer Akku wieder auf 80 Prozent ist.

Weitere Versionen sollen bald folgen

Bei der einen Variante will es Mercedes aber nicht belassen: Bald soll es auch eine Version mit Allradantrieb, zwei Motoren und mehr als 200 kW/272 PS sowie eine Variante mit mehr als 500 Kilometern Reichweite geben. Auch bei der Karosserie legen die Schwaben noch einmal Hand an und bauen die gleiche Technik noch 2021 in das GLB-Modell ein, das dann zum elektrisch angetriebenen EQB wird.

© dpa-infocom, dpa:210119-99-86744/2 (dpa)

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