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Auf den Spuren des Bayerischen Hiasl

Legendenumwobene Volkshelden à la Robin Hood haben ja immer etwas Anziehendes, weil Anrüchiges an sich. Der Bayerische (von "Bayern") oder auch "Boarische" (von "bäuerlich") Hiasl ist so einer.

Der Kissinger Wildschütz Matthias Klostermaier kam 1736 im Brentanhäusl (heute Trathstraße 12 in Kissing) zur Welt. Er war in seiner Jugend Hütebub bei den Jesuiten auf Gut Mergenthau. Nach seiner Flucht vor dem Militär führte er ein unstetes Wilderer- und Räuberleben. Er trat für die Bauern und Armen ein, seine Taten richteten sich gegen die Obrigkeit. Deshalb wird er heute gerne romantisierend "Der bayerische Robin Hood" genannt. Klostermaier hatte aber kein Glück: Er wurde 1771 verhaftet und in Dillingen/Donau hingerichtet.

Auf seinen Spuren kann man radeln. Die Tour führt durch das Heimatrevier des Wilderers, entlang des hügeligen altbaierischen Lechrains. Man beginnt sie am Hochablass in Augsburg, dem historischen Lechstauwerk, das gleich neben der weltberühmten Olympia-Kanustrecke liegt.

Streckenverlauf

Der Streckenverlauf: Hochablass in Augsburg, am Lech entlang nach Neukissing, Kissing, Bachern, Holzburg, Baindlkirch, Sirchenried, Baierberg, Hochdorf, Steinach, Merching, Mandichosee (Lechstaustufe 23), Weitmannsee, Kuhsee in Augsburg, Hochablass. Die Tour ist rund 41 Kilometer lang.

Sehenswertes auf der Strecke:

Augsburg: Hochablass, historisches Lechstauwehr

Kissing: Hiasl-Denkmal bei der alten Schule, Marxenwirt (dort wurde der Hiasl verhaftet), das denkmalgeschützte Gebäude des Scherwirts (dort saß der Hiasl oft mit seinen Kameraden zusammen), Gut Mergenthau

Merching: Abstecher nach Schmiechen zur Wallfahrtskirche "Maria Kappel"

Mandichosee (Lechstaustufe 23): Gute Bademöglichkeiten mit Gastronomie, Segeln, Surfen

Kuhsee: Nähe Hochablass in Augsburg, Naherholungsgebiet

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