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Auto & Verkehr
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Vom Start weg warm

Foto: trendobjects, Fotolia
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Standheizungen sind sparsame Helfer

Klirrende Kälte am Morgen. So hübsch die Eisblumen am Fenster auch aussehen – das letzte, was man sich wünscht, sind gefroren Scheiben. Wer genug vom Morgensport am Eiskratzer hat, sollte über eine Standheizung nachdenken. Was lange den Oberklassewagen vorbehalten war, ist längst auch bei den „Kleinen“ angekommen.

Mit einer Standheizung können Autofahrer im Winter ohne einen spritfressenden Kaltstart losfahren. Dadurch werde der Kraftstoff-Mehrverbrauch der Wärmespender nahezu kompensiert, erläutert der TÜV Süd. In der ersten halben Betriebsstunde benötigen die Öfen etwa 0,3 Liter Kraftstoff. Wer mit warmen Motor losfährt, sorge auch für einen geringeren Ausstoß an Schadstoffen. Entweder heizen die Öfen mit Strom oder Kraftstoff. Nachrüstlösungen gibt es laut TÜV für fast jedes Modell.

Autofahrer können die Heizung je nach Ausführung mit Zeitschaltuhr, Fernbedienung oder auch über ihr Smartphone steuern. In Pkw würden zumeist Wasserheizungen genutzt, die mit dem Kreislauf des Kühlwassers verbunden sind. Sie werden in den Motorraum montiert und heizen neben dem Motor auch das Wageninnere auf. Neue Modelle werden bereits in rund zehn Minuten warm, sodass sie sich auch für kurze Strecken eignen. Der TÜV Süd rät, den Einbau einer Fachwerkstatt zu überlassen – unter anderem müssten Anschlüsse für Strom, Kraftstoff sowie Zu- und Abluft im Wagen neu verlegt werden.

Mehr Komfort durch eine Sitzheizung

Ein weiterer Vorteil des angewärmten Autos ist, dass man seine Winterjacke ausziehen kann, ohne zu frieren. Das sollte man grundsätzlich tun. Denn wer die dicke Jacke anlässt, gefährdet seine Sicherheit. Liegt der Sicherheitsgurt nicht eng am Körper an, ist der Unfallschutz beeinträchtigt. Natürlich spielt auch der Komfort eine Rolle.

Weitere Möglichkeiten sich warm zu halten sind Sitz- oder Lenkradheizungen. Dabei handelt es sich mit 0,1 Litern auf 100 Kilometer um eher bescheidenere Spritschlucker. Trotzdem sollte die Sitzheizung nur in den ersten Minuten der Fahrt eingeschaltet werden. Ist der Motor warm und die Heizung gibt genug Wärme ab, bringt sie keinen zusätzlichen Nutzen.

Vor der Radtour lohnt ein Blick auf die Bremsen. Bei Felgenbremsen zeigen Kerben in den Bremsklötzen, ob noch Reserven vorhanden sind. Manchmal muss auch nachjustiert werden.
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