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B-Klasse: Nach A sagt Mercedes auch B

Bild: Werk

(Z.). Wer A sagt, muss auch B sagen. Hersteller Mercedes tut dies mit der neuen B-Klasse und setzt fort, was er mit der A-Klasse einst begonnen hat: Sandwich-Bauweise, woraus ein Plus an Platz im Innenraum resultiert, mehr Crashsicherheit, höhere Sitzposition, höherer Einstieg. Und hinten wurde einfach ein Stück drangefügt: Das ab 5. Juni bei den Händlern stehende neue Auto ist also ein Fünftürer, unwesentlich höher und breiter, aber immerhin 43 Zentimeter länger als die A-Klasse.

Wer A sagt, muss auch B sagen. Hersteller Mercedes tut dies mit der neuen B-Klasse und setzt fort, was er mit der A-Klasse einst begonnen hat: Sandwich-Bauweise, woraus ein Plus an Platz im Innenraum resultiert, mehr Crashsicherheit, höhere Sitzposition, höherer Einstieg. Und hinten wurde einfach ein Stück drangefügt: Das ab 5. Juni bei den Händlern stehende neue Auto ist also ein Fünftürer, unwesentlich höher und breiter, aber immerhin 43 Zentimeter länger als die A-Klasse.

Das bringt die gleiche Beinfreiheit wie bei der alten S-Klasse und mit 544 Litern einen sensationell großen Laderaum. Dank des Easy-Vario-Systems der A-Klasse lässt er sich vielfältig variieren und, nach Ausbau von Beifahrersitz und Rücksitzen, auf fast drei Meter Innenlänge und 2245 Liter erweitern. Das ist mehr als die meisten Kombis bieten, 70 Prozent des Raums sind für Mensch und Material. Die Sitze zu heben, verlangt Kraft. Umbau ist also einfacher als Ausbau.

Fragt man sich, als was Mercedes dieses Auto sieht, dann lautet die Antwort: als Alleskönner. Die B-Klasse soll Familienkutsche, Freizeitmobil, Transporter und Urlaubsauto in einem sein, soll Kühlschränke, Fahrräder und Surfbretter schlucken, aber auch nobel genug aussehen, um Opa und Oma zum sonntäglichen Kirchenbesuch zu bringen.

Apropos: Noch repräsentativer wird die R-Klasse, besonders in der Amerika-Ausführung. Sie kommt Anfang 2006 und soll die Sports-Tourer-Familie von Mercedes-Benz nach oben hin abrunden. Drei also vom gleichen Schlag, alle hoch und geräumig. Und das Wörtchen "Sport" muss unbedingt dabei sein, auch wenn von Sportwageneigenschaften keine Rede sein kann. Mit dem fünftürigen Karosseriekonzept folgt Mercedes-Benz übrigens dem Mainstream und verabschiedet sich bis hinauf in die Mittelklasse von der Stufenhecklimousine.

Die stilistischen Unterschiede zu der erst vor zehn Monaten vorgestellten neuen A-Klasse sind marginal: Die Kühlerfront wirkt großzügiger, der Aufschwung hinter der C-Säule fehlt, das Heck ist wuchtiger, könnte aber auch einen Japaner zieren. Zweifellos bedeutet das alles mehr Auto, aber auch mehr Geld. Kann der Käufer, zumindest auf dem Papier, schon mit knapp 18000 Euro in die A-Klasse einsteigen, so kostet das gleich starke Auto der B-Klasse fast 4000 Euro mehr. Zum Vergleich: Der um vier PS stärkere Ford Focus C-Max 1.6 steht mit 17875, der um fast 20 PS stärkere Golf plus 1.6 FSI mit 19240 Euro in der Preisliste. Freilich, obwohl gleich lang, können sie der B-Klasse in puncto Ladekapazität nicht das Wasser reichen. Höhe schafft eben Raum, aber das ist ja nicht neu.

Insgesamt stammen etwa 60 Prozent der Fahrzeugsubstanz aus dem schon bisher verwendeten Mercedes-Baukasten, insbesondere Innenausstattung, Achsen und Motoren, der Rest ist neu. Wegen der ungeklärten Diesel-Zukunft liegt der Schwerpunkt wieder auf dem Benziner: Neben dem ab Oktober erhältlichen Basismodell B150 gibt es den 116 PS starken B170 (23374 Euro), den 136 PS starken B200 (24766 Euro) und als Top-Typ den B200 Turbo mit 193 PS und 225 km/h Spitze für 27840 Euro.

Partikelfilter gegen Aufpreis

Weniger Nachfrage wird jetzt für den B180 CDI und für den B200 CDI erwartet, deren Preise mit 24766 und 27956 Euro obendrein mehr als saftig sind. Rußpartikelfilter gibt es vorerst gegen Aufpreis auf Wunsch, später sollen sie - verbunden mit einer entsprechenden Preisanhebung - in die Serie einfließen.

Erste Testfahrten mit der B-Klasse vermittelten den Eindruck eines überraschend komfortablen und beweglichen, aber kaum sportlichen Fünfsitzers mit leichtgängiger Lenkung und absolut sicherem Fahrverhalten. Gefertigt wird das Auto in Rastatt, wo alle Fronttriebler vom Band laufen.

Von 300000 Einheiten Jahreskapazität sollen 200000 auf die A- und B-Klasse entfallen, wobei für Letztere etwa 50000 Fahrzeuge erwartet werden. Inwieweit der Kunde die stattlichen Preise schlucken wird, muss sich jedoch erst zeigen.

Den neue KIA Sorento findet man im Autohaus Mayrhörmann in Diedorf-Biburg.
Autohaus Mayrhörmann

Variabel und kraftvoll: Der neue KIA Sorento

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