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Fahrsicherheit

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Damit Autofahrer nicht ins Schleudern kommen

Eine spritzige und vor allem lehrreiche Sache: ein Fahrsicherheitstraining. 
Bild: ADAC

Das Fahrzeug bricht in der Kurve aus. Wie reagiere ich jetzt? Beim Fahrsicherheitstraining können Führerscheinneulinge und "alte Hasen" etwas lernen.

Tipps, vor mir spritzt eine Fontäne aus der Fahrbahn hoch, ich reiße das Lenkrad herum, kann sie gerade noch umfahren, da taucht schon die nächste auf. Hier kriege ich die Kurve nicht mehr so leicht. Gut, dass das kein festes Hindernis war. So langsam komme ich im wahrsten Sinn des Wortes ins Schleudern. Das ist auch beabsichtigt, denn ich befinde mich auf einem ADAC-Gelände  bei  Augsburg mitten im Fahrsicherheitstraining.

Plötzliche Hindernisse

Die nächste Aufgabe wird sein, vor einem plötzlich auftretenden Hindernis zu bremsen. Das ist sehr schwierig und gelingt trotz ABS eher nicht. Auch auf einer nassen Auffahrtsschleife, zum Beispiel zu einer Autobahn, mit ordentlich Tempo hochzufahren, zeigt einem schnell die Grenzen der Bodenhaftung auf. Der Wagen rutscht seitlich weg und ich merke mir für zukünftige Autofahrten gemächlich in solche Kurven zu gehen.

Wie schnell derart kritische Situationen entstehen, erfahren die Teilnehmer eines Sicherheitstrainings schnell. Doch mit den Praxis-Tipps und den eigenen Fahrerlebnissen im ADAC Fahrsicherheitszentrum geht es sicher auf die Straße.

Training von Neuling bis Vielfahrer

Die Fahrsicherheitstrainer vermitteln Aha-Erlebnisse und wissen, dass diese nicht nur für den Fahranfänger wichtig, sondern oft auch für die Vielfahrer neu sind. Das Angebot ist breit gefächert: Intensiv- oder Kompakt-Training (das Vermitteln von Basiswissen), Perfektions-Training oder Kurse für spezielle Zielgruppen - egal, ob auf dem Motorrad, mit dem Pkw, für junge Fahrer oder für Biker, die „wieder aufsteigen“ oder mit dem Ausloten ihrer Schräglage in fahrtechnisch neue Dimensionen kommen wollen. Junge-Fahrer-Trainings finden übrigens verstärkt in den Ferien statt, damit Führerscheinneulinge von 17 bis 25 Jahren ihr Auto und ihre Fähigkeiten besser kennen und einschätzen lernen. Geübt werden Vollbremsung, schnelles Ausweichen auf nasser Fahrbahn und richtiges Gegenlenken sowie das Befahren von engen Kurven. Verdeutlicht wird zudem der Einfluss von lauter Musik, der Umgang mit Mobiltelefonen und wie gefährlich die Ablenkung durch das Lesen oder Schreiben von Nachrichten ist.

Übrigens dürfen auf den ADAC Fahrsicherheitsanlagen auch 15-Jährige ohne Führerschein schon ans Steuer. Immer Montag- und Mittwochabend ab 18.30 Uhr verwandeln sich dann die Trainingsflächen in Verkehrsübungsplätze für Fahranfänger. Voraussetzung ist ein Beifahrer, der seit mindestens drei Jahren den Führerschein hat.

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