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Dicke sind bei Autounfällen stärker gefährdet

Als ob Dicke nicht schon genug Probleme und gesundheitliche Risiken hätten. Jetzt ergab eine durchaus seriöse US-Studie auch noch, dass Übergewichtige im Straßenverkehr deutlich gefährlicher als Dünne leben. Forscher in Seattle untersuchten dabei das Gewicht von 26000 Unfallopfern. Das überraschende Ergebnis, das in der britischen Fachzeitschrift New Scientist veröffentlicht wurde: Personen, die zwischen 100 und 119 Kilogramm wiegen, würden bei Verkehrsunfällen zweieinhalbmal so häufig getötet wie Leute mit einem Körpergewicht von unter 60 Kilogramm.

Augsburg (jok).

Eindeutige Gründe für die höhere Todesrate fanden die Wissenschaftler nicht heraus. Sie vermuten allerdings, dass dies mit dem von den Autoherstellern bei Crashtests verwendeten Material zusammenhängen könnte. Denn die Puppen (Dummies) haben ein Gewicht von 78 Kilogramm. Zwar gibt es für Kinder entsprechende Dummies, aber Dicke werden bei den Aufprallsimulationen offenbar nicht berücksichtigt. Richard Kent, Experte für Biomechanik an der Universität von Virginia, sagte im : Das Risiko für Übergewichtige sei größer, weil sie beispielsweise von Sitzgurten nicht sicher gehalten würden. Auch die Airbags seien nicht auf Dicke eingestellt. Die amerikanischen Forscher forderten deshalb Autohersteller auf, künftig auch schwergewichtigere Puppen bei Unfallsimulationen einzusetzen.

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