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Auto aktuell 2019

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Frühlingsputz im Wageninneren

Das Auto sollte auch von innen gepflegt und gesäubert werden.
Bild: Nomad_Soul/stock.adobe.com

Saubermachen ist nicht nur von außen wichtig

Da quälen sie sich aus dem Winter – matt, ausgelaugt, versteckt unter einer Schicht aus Salz und hartnäckigem Schmutz. Die Batterie gab alles, ohne sich je richtig vollladen zu können, Wischerblätter ratterten taktlos über Eis und von der Karosserie mit kleinem oder großem Rostfraß mal ganz zu schweigen.

Vor dem Start in den Frühling brauchen die Fahrzeuge jetzt eine Kur. Wenn die Temperaturen dauerhaft über sieben Grad Celsius liegen können auch gleich die Winter- gegen die Sommerreifen getauscht werden. Selbst versierte Hobbyschrauber überlassen den Job der Kfz-Werkstatt, die über Hebebühne, Diagnosegeräte und auch sonst das notwendige Know-how verfügt.

Die Vorarbeit der Autofahrer

Ganz tatenlos müssen die Autobesitzer aber nicht zusehen. Wer sein Fahrzeug gereinigt und inspiziert in die Werkstatt bringt, spart Zeit und Geld.

Entrümpeln: Unnötiges muss raus: Schneeketten, Skiträger, Decken, der Sandsack. Das alles kostet Gewicht und damit Kraftstoff.

Waschen: Am Programm sollte nicht gespart werden: Ober- und Unterbodenwäsche, Unterbodenversiegelung. Moderne Waschanlagen haben Vorsprühanlagen. Auf Hochdruckreiniger kann also verzichtet werden. Vorsicht, Elektronik! Die Motorwäsche ist Sache der Profis.

Auch dem Cockpit und der Windschutzscheibe tut eine Reinigung nach den Strapazen des Winters gut. Eine Möglichkeit: zu Hause oder am SB-Waschplatz selbst Hand anlegen. Die andere: Den Profis die Aufbereitung anvertrauen. Von der Basis- bis zur Komplettreinigung gibt es dort für jeden Geldbeutel das Passende.

Reinigen:Nach dem Saugen wird geputzt. Der Schmierfilm der Heizung auf den Innenscheiben muss weg. Einstiege und Falze werden gründlich gesäubert, Gummiteile eingefettet. Nicht zu vergessen: die Tankklappe innen sowie die Abflüsse unter der Motorhaube. Sind die Gitter verstopft, kann das Wasser nicht abfließen.

Trocknen: Unter feuchten Matten finden Pilze und Bakterien einen prima Nährboden. Alle Teppiche müssen raus, Zeitungspapier rein. Das gilt auch für den Kofferraum. Hilft das nicht, geht später die Werkstatt auf Ursachen-Suche.

Kontrollieren: Das saubere Auto legt die Blessuren frei: Gibt es Steinschläge oder Kratzer auf Lack und Glas? Haben die Reifen den Winter tadellos überstanden? Fehlt es an Flüssigkeiten? Verschlissene Wischerblätter und kaputte Glühlampen werden gleich ausgetauscht. Mit der Mängel-Liste geht’s später in die Werkstatt.

Pflegen: Neue und leicht verwitterte Lacke erhalten eine Wachs-Versiegelung, stark verwitterte Autohaut wird poliert und versiegelt. pm

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