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Grand Cherokee: Die dritte Wiedergeburt

Bild: Werk

(Z.). Er hat sich rundum gehäutet, aber das fällt nicht besonders auf. Den seit 60 Jahren typischen Kühlergrill mit sieben vertikalen Schlitzen und sechs Stegen ergänzen jetzt an jeder Ecke runde Doppelscheinwerfer, die eckig gebliebenen Radhäuser sind betonter, statt der massiven Rundumbeplankung gibt es einen Steinschlagschutz aus thermischem Metall und eine elegante Zierleiste. Die Grundform, 1984 im Cherokee als Ausdruck sportiver Leistung und fahrerischer Souveränität präsentiert, wird bewusst weitergepflegt. Kein Wunder also, dass der neue Grand Cherokee nach wie vor wie ein Klassiker wirkt.

Er hat sich rundum gehäutet, aber das fällt nicht besonders auf. Den seit 60 Jahren typischen Kühlergrill mit sieben vertikalen Schlitzen und sechs Stegen ergänzen jetzt an jeder Ecke runde Doppelscheinwerfer, die eckig gebliebenen Radhäuser sind betonter, statt der massiven Rundumbeplankung gibt es einen Steinschlagschutz aus thermischem Metall und eine elegante Zierleiste. Die Grundform, 1984 im Cherokee als Ausdruck sportiver Leistung und fahrerischer Souveränität präsentiert, wird bewusst weitergepflegt. Kein Wunder also, dass der neue Grand Cherokee nach wie vor wie ein Klassiker wirkt.

Daran ändert auch die insgesamt gelungene Kosmetik im Innenraum und am Armaturenbrett wenig. Multifunktionslenkrad mit Audiobedienung in Leder, Reifendruck-Kontrolle im Display, Navigation und Zwei-Zonen-Klimaautomatik - alles löblich. Die wenig Seitenhalt vermittelnden Sitze hätten aber besser ausgeformt werden können.

Dass der Jeep im Gelände weiterhin seinen Mann steht, dafür sorgen eine Erhöhung der Karosseriesteifigkeit um 60 Prozent und ein neues Fahrwerk. Die Starrachsen wurden ausrangiert, die Vorderräder sind jetzt einzeln aufgehängt, eine neue Fünflenker-Hinterachse verbessert die Spurtreue auf welliger Fahrbahn und der um zehn Zentimeter erweiterte Federweg schafft mehr Onroad-Komfort. Dazu kommt ein neu entwickelter Allradantrieb, erstmals sichert ESP die Stabilität des Fahrzeugs. Gewachsen sind die Außenabmessungen: Die dritte Wiedergeburt des Urvaters hat 90 Millimeter mehr Radstand, ist um 180 Millimeter länger, um 34 Millimeter breiter, aber um 23 Millimeter niedriger als die 1999 in Detroit vorgestellte zweite Generation. Aber nicht nur das: Auch 17-Zoll-Alufelgen und eine verbreiterte Spur lassen den Boliden noch maskuliner erscheinen. Seine in diesem Segment unschlagbare Manövrierbarkeit wurde mit einem Wendekreis von nur 11,2 Metern beibehalten.

Leicht reduziert wurde das 978 Liter, nach Umklappen der Rücksitzbank 1909 Liter fassende Kofferraumvolumen, zugelegt hat der Wagen, was Leergewicht und Anhängelast (jetzt 3500 kg) betrifft. Innen- und Kofferraum wurden praktischer gestaltet, weiterhin aufklappbar ist die Heckscheibe.

Neben dem bereits bekannten, auf 231 PS und 410 Newtonmeter Drehmoment gesteigerten V-Achtzylinder-Benziner mit 4,7 Litern Hubraum treibt den Jeep Grand Cherokee jetzt auch der 326 PS leistende 5,7-Liter-HEMI an, dessen acht Zylinder in V-Anordnung bei gleichbleibender Geschwindigkeit automatisch um die Hälfte deaktiviert werden. Das senkt den Kraftstoffverbrauch (im Durchschnitt 15,4 Liter Super) gleich um 20 Prozent. Die 100-km/h-Marke wird in 7,4 Sekunden erreicht, die Spitze liegt bei 208 km/h. Neu ist der von Mercedes übernommene Turbodiesel 3.0 CRD (0-100 km/h in 9,0 Sekunden, Spitze 200 km/h, Durchschnittsverbrauch 10,2 Liter). Er schafft ebenso wie die Benziner die Abgasnorm Euro 4 und soll gegen Aufpreis auch mit Partikelfilter ausgerüstet werden. Der 4,7-Liter-V8 kostet in Grundausstattung 39900 Euro, die Version mit 3,0-Liter-Dieseltriebwerk 43900 Euro, die mit 5,7-Liter-HEMI-Motor 47100 Euro. Lieferbar ist das neue Modell ab Jahresmitte.

Den neue KIA Sorento findet man im Autohaus Mayrhörmann in Diedorf-Biburg.
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