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Start der Fahrradsaison

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Jetzt das Fahrrad aus dem Keller holen

Bald hat das triste Dasein im Fahrradkeller ein Ende.
Bild: degrafie43, Fotolia.com
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Rad aus der Ecke, ab auf den Sattel und los geht's. Ganz so einfach ist das nicht. Warum sich vor der ersten Tour die Fahrt in die Fachwerkstatt lohnt.

Mit den ersten warmen Tagen – die hoffentlich in Kürze bevorstehen – beginnt die Fahrradsaison. Bis dahin steht so mancher Drahtesel viele Wochen unbewegt in Keller oder Garage und braucht eine aufmerksame Durchsicht, um wieder sicher auf den Straßen zu rollen. Auf was man achten sollte und warum der Gang in die Werkstatt die richtige Wahl ist:

Beleuchtung

Anstecklichter mit Akku- oder Batteriebetrieb sind wartungsarm. Wenn das Fahrrad dagegen mit einem Dynamo ausgestattet ist, müssen Verkabelung und Glühbirnen gecheckt werden. Wie das Licht, sind auch Reflektoren vorgeschrieben: ein weißer Front- und ein roter Rückstrahler, die beide in die Lampen integriert sein dürfen. Zusätzlich braucht jedes Pedal gelbe Reflektoren, die nach vorn und hinten abstrahlen. In die Speichen gehören pro Rad mindestens zwei gelbe Rückstrahler oder weiß reflektierende Hülsen an jeder Speiche. Alternativ darf auf jeder Reifenflanke auch ein durchgehender und weiß reflektierender Streifen sein

Bremsen

Die verbreitete Felgenbremse verschleißt schneller als zum Beispiel eine Scheibenbremse. Vor allem die Bremsbeläge müssen regelmäßig kontrolliert und gegebenenfalls ausgetauscht werden. Auch die Bremskabel dehnen sich mit der Zeit und der Radler sollte sie rechtzeitig nachjustieren. Lässt die Bremswirkung dennoch spürbar nach oder bleiben die Hebel schwergängig, kann es auch an stumpfen oder beschädigten Bremshüllen liegen. Hier ist es sicherer, den gesamten Zug auszutauschen – und dem sollte sich ein Profi annehmen.

Bereifung

Ein Verlust an Reifendruck ist normal, wenn das Fahrrad länger nicht bewegt wurde. Verliert der Reifen nach dem Aufpumpen aber schnell wieder Luft, ist der Schlauch womöglich undicht und muss geflickt oder ausgewechselt werden – dabei sollte auch die Reifeninnenseite nach Gegenstände abgesucht werden, die das Leck verursacht haben könnten. Die Werkstatt vor Ort erkennt schnell, welche Maßnahmen nötig sind. Stand das Rad länger auf einem „Plattfuß“ oder wurde mit zu wenig Luft gefahren, beansprucht dies besonders die seitlichen Reifenwände und der Gummi kann Risse bekommen. Bei vollem Luftdruck und der Belastung bei der Fahrt könnte der Reifen platzen und schlimmstenfalls das Laufrad blockieren. Also rechtzeitig auswechseln. Das ist auch empfohlen, wenn das Profil abgefahren ist und dadurch die Bodenhaftung sinkt. Spätestens aber wenn der Pannenschutz oder die Karkasse, also das Gewebe im Gummi, durch die Lauffläche scheinen, muss fachmännisch getauscht werden.

Kette

Die Kette ist stark beansprucht und braucht darum eine gute Pflege. Wird sie eine Weile nicht genutzt, bildet sich schnell Rost und sie droht zu versteifen. Um sie wieder in Schwung zu bekommen, den groben Schmutz und Rost mit einer Bürste von Kette und Ritzeln entfernen. Bleibt die Kette unbeweglich, kann man sie mit einem Rostlöser oder leichten Öl behandeln, das einwirken muss. Danach mit einem Tuch gründlich säubern und mit Kettenöl einschmieren. Hat die Korrosion das Metall schon stark angegriffen, ist es wichtig, es zu erneuern, da es reißen kann. Auch hier sollte man den Rat eines Experten einholen. pm/va

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