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Logan: Der Star der Schnäppchen

Bild: Werk

(tge). Jetzt ist es also endlich soweit: Ein Jahr, nachdem Renault mit der Premiere des Logan zunächst in Ost- und Mitteleuropa für Schlagzeilen gesorgt und damit auch in Westeuropa den Trend zum Billigauto initiiert hat, kommt der Star der Schnäppchen nun auch in Deutschland auf den Markt. Vom 17. Juni an verkaufen 260 der rund 600 Renault-Händler deshalb einen Neuwagen, der mit einem Grundpreis von 7200 Euro günstiger ist als die meisten Gebrauchten.

Ursprünglich entwickelt für die schlechten Straßen aufstrebender Schwellenländer, ist der Logan ein robustes und alltagstaugliches Stufenheckauto, das auch vier und zur Not sogar fünf Erwachsenen überraschend viel Platz bietet und mit einem Kofferraumvolumen von 510 Litern die meisten anderen Renault-Modelle in den Schatten stellt. Der kantige Wagen nutzt die Plattform des neuen und viele technische Komponenten des alten Clio, ist aber fast auf den Zentimeter so groß wie der viertürige Mégane. Gebaut wird er von der rumänischen Renault-Tochter Dacia.

Als Antrieb dienen dem Logan, den es im nächsten Jahr als Schrägheck und später auch als Kombi und Kleintransporter im Stil des Kangoo geben wird, zunächst alternativ zwei Benzinmotoren, die bereits in früheren Clio-Generationen Dienst getan haben. An der Basis steht ein 1,4-Liter mit 75 PS und 112 Nm, der den Wagen binnen 13 Sekunden auf 100 km/h beschleunigt, eine Höchstgeschwindigkeit von 162 km/h erreicht und im Mittel 6,8 Liter verbraucht. Für 500 Euro mehr gibt es auch einen 1,6-Liter mit 87 PS und dann 127 Nm, der für den Spurt nur noch 11,5 Sekunden benötigt, durchschnittlich 7,2 Liter konsumiert und immerhin schon 175 km/h läuft. Noch schneller wird im März ein 16-Ventiler mit 107 PS, und die Rolle des Sparmeisters übernimmt schon im Januar ein Diesel, der aus 1,5 Litern Hubraum 65 PS schöpfen wird.

Am deutlichsten spürt man den Einsatz des Rotstifts beim Logan am Innenraum, der den herben Charme der siebziger Jahre atmet: Die Formen sind nüchtern und ohne jede Leidenschaft, die Sitze weich und kurz, die Bedienelemente grob und kantig, und die Kunststoffe riechen in der Sonne etwas streng. Aber viel lebensfroher sind deutlich teurere Kleinwagen aus Fernost auch nicht immer. Die Spaltmaße sind bei manch einem italienischen Mittelklässler größer. Und selbst auf schlechten Straßen war zumindest bei den Testwagen kein Knistern und kein Klappern zu hören.

Gespart hat Renault auch bei der Ausstattung. Zwar sind bei den deutschen Modellen ABS und zwei Airbags zur Serie. Doch schon Seitenairbags und ESP gibt es nicht; und auch ohne pyrotechnische Gurtstraffer oder eine Gurterinnerungsanzeige muss der Logan auskommen. Auch sonst ist die Ausstattungsliste kurz und übersichtlich: So verfügt das Basismodell zudem nur noch über je fünf Dreipunktgurte und Kopfstützen sowie eine Wegfahrsperre. Klimaanlage, Servolenkung, elektrische Fensterheber vorn, Musikanlage und Zentralverriegelung sind den besser ausgestatteten Versionen vorbehalten oder gegen Aufpreis erhältlich. Dafür jedoch bleibt der Preis unschlagbar günstig. Selbst wer den großen Motor bestellt und alle Extras ankreuzt, der kommt nur mit Mühe und Metallic-Lack über 10000 Euro. Und liegt damit auf einem Niveau, auf dem der Clio gerade erst beginnt.

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