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Mängelstatistik
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Oldtimer mit H-Nummer besonders oft mängelfrei

Liebe zum Oldie: Besitzer alter Fahrzeuge pflegen diese oft liebevoll. Besonders gut in Schuss sind solche mit H-Kennzeichen, zeigt eine Statistik.
Foto: Marijan Murat/dpa/dpa-tmn

Oldtimer-Besitzer pflegen ihre Fahrzeuge liebevoll - mit Erfolg bei der HU. Besonders gut schneiden dabei Oldies mit H-Kennzeichen ab. Gerade jüngere eignen sich gut für Einsteiger.

Oldtimer sind gut in Schuss. Je älter die Autos werden, desto besser schneiden sie bei der Hauptuntersuchung (HU) ab. So steigt die Zahl der festgestellten Mängel an, bis die Autos 23 Jahre alt werden - danach sinkt sie.

Das berichtet die Prüforganisation GTÜ mit Blick auf ihre Oldtimer- Mängelstatistik 2019. Über die Hälfte (54,9 Prozent) der Autos in der Altersgruppe von 30 bis 60 Jahren fahren ohne Mängel vor. Sie haben zudem mit 17,9 Prozent weniger "gefährliche Mängel" als der Durchschnitt aller untersuchten Autos (22 Prozent).

Weniger gefährliche Mängel als der Durchschnitt

Fahrzeuge mit H-Kennzeichen schneiden besonders gut ab. Sie rollen zu 55,1 Prozent mängelfrei durch die HU. Autos ohne Oldtimerkennzeichen schaffen das zu 44,2 Prozent. Ganz alte Autos sind noch vorbildlicher in Schuss. Bei den Modellen mit Baujahren zwischen 1920 und 1940 werden 78 Prozent der Fahrzeuge überhaupt nicht beanstandet.

Wer neu in die Oldie-Szene einsteigen will, findet besonders bei den Autos der frühen 1990er Jahre dankbare Fahrzeuge.

Autos der frühen 1990er für Einsteiger

Technisch ausgereift, mit einfacher, sprich beherrschbarer Elektronik und guter Versorgung mit Ersatzteilen, seien sie besonders für Einsteiger gut geeignet, berichtet die GTÜ.

Die Ersten von ihnen können sich sogar schon mit H-Kennzeichen ausrüsten lassen, wofür sie unter anderem mindestens 30 Jahre alt sein müssen. Dazu gehören 2020 erstmals unter anderem Modelle wie Audi 100 (C4), BMW Dreier (E36), Mazda MX-5, Opel Calibra oder der VW Bulli (T4). Die GTÜ hat nach eigenen Angaben HU-Ergebnisse von rund 50 000 Fahrzeugen ab 30 Jahren in die Untersuchung einfließen lassen. (dpa)

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