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Micra: Kleiner Wilder

(Z.). Schon wenn man Platz nimmt, wird der Unterschied deutlich: Die Sitze sind üppiger und besser als beim Vorgänger, das Interieur in Zweifarben-Kombination ist neu und wirkt ausgesprochen frisch. Dazu dezente Chromringe um die mit verschiedenfarbigen Zifferblättern aufwartenden Instrumente, der Bordcomputer geschickt versetzt, damit ein Sechsfach-CD-Wechsler (optional ab Acenta-Ausstattung, Serie im Spitzenmodell) Platz findet ­ die Optik des überarbeiteten Nissan Micra stimmt.

Und sie stimmt auch außen: Da gab es behutsame Gesichtskosmetik, mehr Chrom, Blinker unter Klarglas und deutlich vergrößerte Lufteinlässe beim Stoßfänger. Nicht zu vergessen die markanten Dachspoiler und Türschweller ­ keine Frage, die dritte Generation des Micra kommt richtig fesch daher. Erhalten geblieben ist aber die nicht nur Frauenherzen betörende, knuffig-kugelige Gesamtform.

Verstärkte Stoßleisten an Bug und Seitenflächen schützen gegen Parkrempler. Auch ein Regensensor sowie eine Fahrlichtautomatik gehören bei allen besser ausgestatteten Modellen zur Serienausstattung.

Bei der Karosserie- und Antriebstechnik gab es ebenfalls Änderungen. Ab sofort teilt sich der Micra die Bodengruppe mit dem Renault Clio, der in Kürze neu auf den Markt kommt. Zum jetzt noch agiler gewordenen Fahrverhalten tragen die aufwändige Federbein-Vorderachse und die Verbundlenker-Hinterachse maßgeblich bei, in der City freut man sich über den kleinen Wendekreis von nur 9,2 Metern. Steifere Bleche, dickere Gläser, wirksamere Dichtungen und eine bessere Abdämmung von Geräuschfrequenzen aus Motor- und Kofferraum haben ihre Wirkung nicht verfehlt. Im Wageninneren herrscht jetzt mehr Ruhe.

Zu dem bekannten Trio an Ottomotoren kam nun ein 1,6-Liter-Vollaluminium-Triebwerk, das im neuen Spitzenmodell 160 SR eingesetzt wird. Die 110 PS dieses Aggregats machen den kleinen Wilden 183 km/h schnell und verkürzen die Zeit für den Spurt von 0 auf 100 erheblich: Der Top-Micra braucht nur noch 9,8 Sekunden. In der Preisliste steht dieser Wagen mit 16 590 Euro.

Rußpartikelfilter kommen

Unverändert sind die beiden 1,5-Liter-Turbodiesel mit Common-Rail-Einspritzung und Ladeluftkühlung geblieben. Sie leisten wie gehabt 65 beziehungsweise 82 PS, sollen in absehbarer Zeit Euro 4 erreichen und Rußpartikelfilter erhalten.

Schon die einfachsten Micra-Versionen verfügen über mindestens vier Airbags. Im 160 SR sind ESP, Kopf-Airbags und aktive Kopfstützen Serie, bei den anderen Modellen gegen Aufpreis erhältlich. Zur Einführung bietet Nissan für 9990 Euro ein verbilligtes Sondermodell mit dem Namen Season an. Es basiert auf dem 1,2-Liter Visia und bietet einen Kundenvorteil von 1000 Euro. Die neuen Micra-Modelle sind bereits im Handel.

Neu im Nissan-Programm ist weiterhin der Pathfinder mit einem 269 PS starken 4-Liter-V6-Benziner, der seine Wurzeln in Murano und 350 Z hat. Durch ihn wird der geräumige, bisher nur mit einem 2,5-Liter-Turbodiesel angebotene Offroader jetzt 190 km/h schnell (Preis mit Automatik ab 49 900 Euro). Mit der klassenbesten Ladefläche wartet ferner der neue Pick-Up Navara auf, der als King-Cab und Double-Cab mit 174 PS starkem 2,5-Liter-Turbodiesel ab 25 750 Euro auf Lifestyle-orientierte Käufer wartet.

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