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Note: Nissan-Van mit Meriva-Note

Bild: Werk

Der neue Nissan Note macht dem Opel Meriva Konkurrenz. Ein Maßband verrät, dass die Japaner das Konzept aus Rüsselsheim genau studiert und für gut befunden, aber nicht einfach kopiert haben. Die Nachprüfung ergibt eine Länge von 4,08, eine Breite von 1,69 und eine Höhe von 1,55 Meter. Damit ist der Neuling genauso breit wie der Wettbewerber, jedoch 3,1 Zentimeter länger und gut sechs Zentimeter niedriger. Deshalb wirkt die grundsätzlich viertürige Karosserie etwas gestreckter, weniger pummelig als das Vorbild.

Der neue Nissan Note macht dem Opel Meriva Konkurrenz. Ein Maßband verrät, dass die Japaner das Konzept aus Rüsselsheim genau studiert und für gut befunden, aber nicht einfach kopiert haben. Die Nachprüfung ergibt eine Länge von 4,08, eine Breite von 1,69 und eine Höhe von 1,55 Meter. Damit ist der Neuling genauso breit wie der Wettbewerber, jedoch 3,1 Zentimeter länger und gut sechs Zentimeter niedriger. Deshalb wirkt die grundsätzlich viertürige Karosserie etwas gestreckter, weniger pummelig als das Vorbild.

Die besondere Stärke des Meriva, das variable Gepäckraumvolumen, findet sich aber auch im Note wieder. Allerdings sind die Grenzen bei ihm etwas enger gesteckt: Beanspruchen die Passagiere in Reihe zwei maximale Beinfreiheit, passen lediglich 280 Liter ins Heck, bleiben sie zu Hause, sind dort bis zu 1332 Liter unterzubringen. Damit ist der Spielraum kleiner als beim Meriva, doch er reicht aus, weil - erstens - auch im Note die Fondbank um 16 Zentimeter in Längsrichtung verschiebbar ist und - zweitens - über einen Klappmechanismus verfügt, der es erlaubt, ein, zwei oder drei Drittel der Rückenlehne so flachzulegen, dass sie zusammen mit zwei in verschiedenen Höhen einschiebbaren Bodenplatten eine lange, wenn auch nicht völlig ebene, sondern in Richtung Vordersitze leicht ansteigende Fläche bilden.

Mit vier Motoren schickt Nissan den neuen Kompaktvan seit 11. März ins Rennen. Erwartet wird, dass sich etwa 80 Prozent der Kunden für einen Benziner entscheiden. Der kleinere der beiden holt aus 1,4 Liter Hubraum bis zu 88 PS und 128 Nm heraus, der zweite, ein 1,6-Liter-Vierzylinder, stellt maximal 110 PS und 153 Nm bereit. Daneben hat Nissan einen 1,5-Liter-Turbodiesel im Angebot. Er ist in zwei Leistungsstufen - 68 PS und 86 PS, die mit 160 bzw. 200 Nm einhergehen - lieferbar. Der stärkere der beiden dCi kam bei der Note-Präsentation zum Einsatz, ohne sich sonderlich zu empfehlen. Er will so fleißig geschaltet werden wie der 1,6-Liter-Benziner, erzeugt aber wesentlich mehr Geräusch. Außerdem ist derzeit kein Partikelfilter zu haben.

Punkten kann die Selbstzündertechnik allein beim Verbrauch: Für die Benziner wurden Werte von 6,3 (1.4) bzw. 6,6 Liter (1.6) je 100 Kilometer ermittelt, den beiden Diesel genügten unter denselben Bedingungen 5,1 Liter. Alle Motoren sind serienmäßig an ein Fünfgang-Schaltgetriebe gekoppelt; nur der Note 1.6 ist optional auch mit Vierstufen-Automatik erhältlich.

Der Einstieg in die Note(n)-Skala erfolgt bei 13 690 Euro. Dafür gibt es den 1,4-Liter-Benziner mit der visia genannten Grundausstattung, die alles enthält, was praktisch ist. An der Sicherheit hat Nissan hingegen gespart. Völlig unverständlich, dass ESP und Kopfairbags in zwei der vier Basisversionen nicht einmal als Extra geordert werden können.

Sofern angeboten, kostet das Paket 550 Euro. Serienmäßig bekommen es hingegen alle, die den Wagen mit tekna-Ausstattung, der hochwertigsten der drei verfügbaren Linien, bestellen. Sie macht den 1,6-Liter-Benziner 19 240 und den 85-PS-Diesel 18 740 Euro teuer, doch dafür sind außer den Sicherheitskomponenten auch noch Klima- und Fahrlichtautomatik, Regensensor und ein Sechsfach-CD-Wechsler an Bord.

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