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Rekordverdächtiger Fun-Faktor

Foto: werk

(rk). Häufig sind Cabrios nur Teilzeitarbeiter. Zur kalten Jahreszeit wird Winterschlaf verordnet - in Höhlen, die Garage heißen. Dienst tun währenddessen fest geschlossene Kollegen. Wenn"s draußen stürmt und schneit, ist ein Stahldach über dem Kopf eben doch der probatere Schutz als ein Soft-Top.

Häufig sind Cabrios nur Teilzeitarbeiter. Zur kalten Jahreszeit wird Winterschlaf verordnet - in Höhlen, die Garage heißen. Dienst tun währenddessen fest geschlossene Kollegen. Wenn"s draußen stürmt und schneit, ist ein Stahldach über dem Kopf eben doch der probatere Schutz als ein Soft-Top.

Zeitgenossen, die es als vergnüglich empfinden, sich bei Minusgraden in kalte Fluten zu stürzen, werden das automobile Wechselspiel für überflüssig halten. Und SLK-Eigner. Mit seinem per Knopfdruck zu öffnenden respektive zu schließenden Klappverdeck aus Metall war der 1996 eingeführte Mercedes das erste echte Fulltime-Cabrio. Jetzt, acht Jahre nach der Premiere, wurde die zweite Generation des einstigen Trendsetters aus der Taufe gehoben.

Geblieben ist die damals als revolutionär gepriesene Dachkonstruktion. Doch Mercedes wäre nicht Mercedes, hätte es keine Verbesserungen gegeben. Per Fernbedienung am Schlüssel lässt sich jetzt bestimmen, ob der Roadster die Cabrio- oder die Coupé-Rolle spielen soll. Kommt noch hinzu, dass das Verdeck weniger Platz in Anspruch nimmt. Wird das Dach geöffnet, schrumpft das Kofferraumvolumen von 300 um nur mehr 92 auf 208 Liter. Beim Vorgänger standen 63 Liter weniger zur Verfügung. Außerdem geht alles ein bisschen fixer. Im neuen SLK schließt das Variodach in 22 statt in bisher 25 Sekunden.

Mächtig aufgepeppt wurde die Optik. Nicht zuletzt dank Anleihen beim hauseigenen Formel-1-Boliden wirkt der Wagen jetzt erwachsener, vor allem maskuliner, befindet sich, was das Design betrifft, in der Nähe der Markenkollegen SL und SLR. Faszination auf vier Rädern mit einer glasklaren Botschaft: "Seht her, ich bin ein vollwertiges Mitglied der Mercedes-Sportwagenfamilie."

In drei Etappen erfolgt der Start. Ab 27. März verfügbare Einstiegsversion ist der SLK 200 Kompressor für 33524 Euro, dessen Vierzylindermotor wie der Vorgänger 163 PS leistet, aber mit größeren sportlichen Talenten gesegnet ist (Spitze 230 km/h, Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 7,9 Sekunden) und zudem wirtschaftlicher arbeitet. Im Schnitt soll das 1,8-Liter-Triebwerk mit acht Prozent Sprit weniger auskommen.

Ein neu entwickelter Sechszylinder, dessen sonores Roadster-Röhren Musik in den Ohren aller Freunde von Mucki-Maschinen ist, verleiht dem ab Juli angebotenen SLK 350 (43384 Euro) Saft und Kraft. Das 272 PS starke 3,5-Liter-Aggregat ermöglicht 250 Sachen Top-Tempo, der Sprint von 0 auf 100 km/h kann in 5,6 Sekunden vollzogen werden.

Der 55 AMG startet im Herbst

Wer"s noch ein bisschen rasanter liebt, findet im 63974 Euro teuren SLK 55 AMG, der im Herbst kommt, den richtigen Partner. Dessen 5,5-Liter-Achtzylinder-Motor garantiert, dass der Wagen, so Mann/Frau denn wollen, schon nach 4,9 Sekunden auf Hundert ist (Spitze ebenfalls 250 km/h). Den Krafttransfer - 360 PS und 510 Nm stehen für Power im Überfluss - besorgt die Siebengang-Automatik 7G-Tronic mit Schalttasten am Lenkrad.

Serienmäßig über Sechsgang-Schaltgetriebe verfügen die beiden leistungsschwächeren Versionen. Kurz und knackig sind die Schaltwege. Macht aus den Gangwechseln vergnügliche Unternehmungen, wie überhaupt der Fun-Faktor des Mercedes-Roadsters rekordverdächtige Werte erreicht.

Zugelegt hat die zweite SLK-Generation in der Länge (plus 72 Millimeter) und in der Breite (plus 65 Millimeter). Wachstum, das den Insassen zugute kommt. Der längere Radstand (plus 30 Millimeter) schlägt sich in einer noch besseren Straßenlage nieder.

Gelungen ist die Neugestaltung des Innenraums. Dem Marken-Anspruch folgend, wirken die verwendeten Materialien hochwertig. Einen interessanten Kontrast bilden die schwarze Armaturentafel einerseits und die silbernen Oberflächen der Schalter, Tasten und Zierblenden andererseits. Elegant sind die Sportsitze mit Magnesiumrahmen.

Weltneuheit Airscarf

Werksseitig mitgegeben werden allen SLK unter anderem diverse Airbags, elektronische Stabilitätskontrolle mit ABS, Antriebs-Schlupf-Regelung und Bremsassistent, zweistufige Gurtkraftbegrenzer, Gurtstraffer, Überrollbügel für Fahrer und Beifahrer, Windschott aus Stoff, elektrisch beheizbare und einstellbare Außenspiegel, Zentralverriegelung und Ablagebox in der Rückwand. Lang ist die Liste mit Zubehör, das Aufpreis kostet. Für 458 Euro beispielsweise gibt es den Air-scarf, zu deutsch Luftschal, eine Weltneuheit. Aus Belüftungsöffnungen in den Kopfstützen strömt per Tastendruck temperierte Luft, die Kopf, Hals und Nacken der Wageninsassen wärmt. Ein Ausstattungsdetail für coole Typen, die auch bei Kälte offen fahren wollen. Schade nur, dass sich nicht zwei Hände zur Massage aus der Rückwand recken. Dann wäre der SLK nicht nur ein toller Roadster, sondern gleichzeitig eine kleine Wellness-Oase. Aber wer weiß: Vielleicht arbeiten die von Mercedes ja daran.

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