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Schadet Kälte mobilen Navigationsgeräten?

Bild:  Bernd Weißbrod (dpa)

Man sollte sein mobiles Navigationsgerät eigentlich nie im Auto liegen lassen. Im Winter kommt zur Gefahr eines Diebstahls noch ein weiteres Risiko hinzu: die Kälte.

Navigationsgeräte reagieren empfindlich auf besonders niedrige Temperaturen, warnt der TÜV Nord. Insbesondere der Akku und das LCD-Display sind anfällig. So verliert der Akku nicht nur schnell seine Leistung, auch der Ladevorgang dauert länger. Im Display reagieren die Flüssigkristalle bei Minustemperaturen außerdem träger, die Anzeige erscheint verzögert.

Auch starke Temperaturschwankungen sind ein Problem. Denn wenn sich das Navi nach einer frostigen Nacht wieder auf Betriebstemperatur erwärmt, bildet sich im Inneren möglicherweise Feuchtigkeit. Dadurch können die elektronischen Bauteile beschädigt werden, auch ein Kurzschluss ist möglich. In den Handbüchern der Hersteller wird deshalb oft eine Betriebstemperatur angegeben, die nicht unter- oder überschritten werden sollte. Sie liegt je nach Hersteller in einem Bereich zwischen minus 5 und plus 55 Grad Celsius. (dpa)

Erkundungsgang: Zu einer HU gehört auch der Nachweis einer bestandenen Abgasuntersuchung (AU), damit die Autos nicht zu viele Abgase herauspusten.
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