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Tipps für Autofahrer bei tiefstehender Sonne

Mit kleinen Justierungen im Cockpit und einer sauberen Scheibe beugt man Blindflügen bei tiefstehender Sonne im Auto vor.
Bild: Marc Müller (dpa)

Scheint einem die Sonne frontal ins Gesicht, sieht man fast nichts mehr. Im Straßenverkehr ist das ein Risiko. Was man dagegen tun kann.

Werden Autofahrer von tief stehender Sonne geblendet, kann es schnell gefährlich werden. Schon bei 30 km/h legt man in einer Sekunde rund zwei Wagenlängen ohne Sicht zurück, rechnet der Tüv Thüringen vor. Drei Tipps, um solche Situationen zu meistern:

- Cockpit: Die Sitzposition höher stellen und gleichzeitig die Sonnenblende herunterklappen. Diese zwei Handgriffe können schon für wesentlich bessere Sicht sorgen. Und im Idealfall liegt in der Ablage noch eine Sonnenbrille griffbereit.

- Fahrverhalten: Wer trotz zusammengekniffener Augen das Straßengeschehen wegen der Sonne nur noch schemenhaft erkennt, ist immer bremsbereit, lässt lieber ein wenig mehr Sicherheitsabstand und orientiert sich am rollenden Verkehr. Beim Abbiegen und Einfädeln ist die Unfallgefahr den Angaben nach besonders groß. Hier ist Vorsicht angebracht. Lieber schaut man zweimal, ob ein anderes Auto, ein Fahrradfahrer oder ein Fußgänger den Weg kreuzt.

- Frontscheibe: Sie sollte frei von Schutz und Schlieren sein. Denn eine verschmutzte Frontscheibe verstärkt die Blendwirkung. (dpa)

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