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Über dieses Heck wird nicht diskutiert

Bild: Firma BMW

(chk). Man kann sie schon fast höher schlagen hören, die Herzen der erleichterten BMW-Kunden, wenn sie das Design des neuen 5er Touring zum ersten Mal zu Gesicht bekommen werden. Nach dem kontrovers diskutierten 7er und der ebenfalls nicht unumstrittenen Limousine des 5ers wirkt der Kombi nun geradezu wie eine klassische Fortführung der früheren optischen Linie der Münchner - rassig von vorne und vor allen Dingen mit einem längst nicht so eigenwilligen Heck wie die beiden anderen Modelle, für die Chefdesigner Chris Bangle verantwortlich zeichnet.

Bei einem Kombi zählen allerdings verstärkt auch innere Werte. Die Größe des Kofferraums etwa - und die ist mit 500 bis 1615 Volumenlitern sehr ordentlich. Immerhin ist der Stauraum im Vergleich zum Vorgänger damit um 90 Liter gewachsen, 35 Liter bekommt man noch zusätzlich, falls man auf das Reserverad verzichtet und mit Pannenspray auf die Reise geht.

Die Beladbarkeit ist ausgezeichnet und vereint ziemlich alles, was an klugen und guten Lösungen zurzeit auf dem Markt ist: Die Heckscheibe lässt sich separat öffnen, die Heckklappe öffnet und schließt auch auf Knopfdruck am Zündschlüssel, was man bei den oft stark verschmutzten Heckpartien bei Kombis schnell zu schätzen lernt. Lieferbar ist dieses Merkmal allerdings erst vom Herbst an. Beim Öffnen von Klappe oder Scheibe fährt das Abdeckrollo automatisch so weit nach oben, dass man ohne weitere Handgriffe mit dem Be- oder Entladen beginnen kann.

Durchdachter Kofferraum

Durchdacht ist auch die übrige Gestaltung des Kofferraums (dessen Boden völlig eben ist und der auch nicht durch hereinragende Federdome verengt wird). Zum einen enthält der Boden ein variabel einteilbares Staufach für Kleinteile, zudem lässt er sich abschließen und bleibt dank Gasdruckhebern in Position, wenn er geöffnet wird.

Die ersten Fahreindrücke sind so, wie man es von den jüngeren BMW-Generationen kennt und fast schon erwartet - herausragend. Das Fahrverhalten ist dank automatischer Niveauregulierung über die Luftfederung an der Hinterachse (Serie) sowie zahlreicher elektronischer Helfer ohnehin schon fast über jeden Zweifel erhaben. Wer sich die Zusatzfunktionen Aktivlenkung und Wankstabilisierung gönnt (1200 und 2300 Euro extra), kann den Kombi bei Bedarf wie einen Sportwagen fahren - allerdings einen sehr sicheren und komfortabel zu bewegenden Sportwagen.

Löblich ist, dass bei dieser Generation des 5er Touring zumindest das Notwendigste, was ein Kombi an Bord haben sollte, serienmäßig ist. So haben alle Modelle das Abdeckrollo dabei, auch ein Trennnetz, vier Verzurrösen und eine Steckdose im Kofferraum sind Serie. Die Rücksitzbank ist im Verhältnis 60:40 zweigeteilt. Aufpreispflichtig bleiben aber ein zusätzliches Ablagepaket mit aufstellbaren Trennwänden und Spanngurten in den Seitenwänden (270 Euro) und die Durchladevorrichtung mitsamt Skisack (230 Euro).

Die exzellente Technik und die fast perfekte Innenraumgestaltung sind aus der Limousine bekannt. Das gilt auch für drei der vier Motoren, die zum Start zur Verfügung stehen (530d, ab 44050 Euro; 525i, ab 40400 Euro; und 545i). Neu ist dagegen der 525d (Einstiegspreis 40950 Euro), der jetzt 400 Newtonmeter Drehmoment anbietet und 177 PS leistet, der 530d bringt es gar auf 218 PS. Beide Diesel sind mit einem wartungsfreien Partikelfilter ausgerüstet und erfüllen damit die Schadstoffnorm Euro4. Wer sich mit dem 530d noch unterversorgt fühlt, kann auf den September warten. Dann wird im 5er Touring der 535d eingeführt, der schon bei der Rallye Dakar im Einsatz war. Er leistet 272 PS, lässt sich bis 5000 Touren drehen und bietet 500 der maximal 560 Newtonmeter schon bei 1500 Umdrehungen an.

Das Maß der Dinge bleibt allerdings der 4.4-Liter-Achtzylinder im 545i, der sich seine 333 PS und überlegene Fahrleistungen allerdings bei Anschaffung (ab 60400 Euro), Versicherungseinstufung und Verbrauch satt bezahlen lässt.

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