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Rückruf-Aktion
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Technischer Defekt: Mercedes-Benz ruft hunderttausende Autos zurück

Mercedes-Benz ruft Hunderttausende Autos in die Werkstatt.
Foto: Sebastian Gollnow, dpa

Mercedes-Benz ruft weltweit offenbar mehr als 800.000 Autos mit Diesel-Motor in die Werkstätten zurück. Welche Baureihen von der Rückruf-Aktion betroffen sind.

Mercedes-Benz ruft eigenen Angaben zufolge Hunderttausende Autos wegen eines technischen Defekts in die Werkstatt. Bei bestimmten Fahrzeugen der Baureihen GLE/GLS, C-Klasse, E-Klasse, S-Klasse, E-Klasse, GLC, CLS und G-Klasse mit Dieselmotor könne es zu einer Undichtigkeit kommen, teilte das Unternehmen mit.

Dadurch könne in Einzelfällen ein Ansteigen der Bauteiltemperatur nicht vollständig ausgeschlossen werden. Es sind weltweit mehr als 800.000 Fahrzeuge von dem Problem betroffen, wie die Bild-Zeitung und das Handelsblatt zuvor berichteten.

Rückruf-Aktion bei Mercedes-Benz: Dieser Defekt ist die Ursache

Der Autobauer wollte sich zu den genauen Zahlen nicht äußern. Er verwies darauf, dass der Rückruf schon im November veröffentlicht worden sei. Bis zum Start der Reparatur "sollte das vom Rückruf betroffene Fahrzeug besonders umsichtig gefahren werden und die Nutzung auf das erforderliche Minimum beschränkt werden". Der Austausch der betroffenen Teile soll Mitte/Ende Januar starten. Er sei auch abhängig von der Softwarefreigabe und der Verfügbarkeit von Teilen.

Bei den betroffenen Fahrzeugen könnte die Kühlmittelpumpe "eine Undichtigkeit zwischen Kühlmittel- und Unterdruckkreislauf aufweisen", erläuterte ein Unternehmenssprecher auf Anfrage das technische Problem. "Sollten elektrische Umschaltventile mit Kühlmittel beaufschlagt werden, kann unter anderem über Zeit in Einzelfällen aufgrund einer elektrochemischen Reaktion ein kontinuierliches Ansteigen der Bauteiltemperatur nicht vollständig ausgeschlossen werden", teilte der Sprecher mit. (dpa)

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