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Denn Weiß ist nicht gleich Weiß...

Die kühle Makellosigkeit eines reinen Weiß-Tons, wird durch stilgebende Elemente verschiedener Texturen ausbalanciert.
Bild: epr/Alpina

Der Klassiker ist die wandelbarste aller Wandfarben. Bewusst eingesetzt, sorgt sie für wohnliche Akzente.

Auf der Suche nach einem Brautkleid wird schnell klar: Weiß ist nicht gleich Weiß. Es gibt verschiedene Abstufungen wie Ivory, Creme oder Champagner. Und welcher Ton der richtige ist, ist eine Frage des Typs und Geschmacks. Dasselbe trifft auf die Wandgestaltung zu. Einfach nur von Weiß zu sprechen, täte dem Klassiker Unrecht. Denn er ist die wandelbarste aller Wandfarben. Weiß wird in der Inneneinrichtung gern als neutrale Leinwand eingesetzt, die Möbel oder Buntes zum Leuchten bringt.

Als neutral kann man es aber gar nicht bezeichnen, da ein reines Weiß in der Natur nicht vorkommt.

Eine Frage der Nuance

So haben weiße Blumen einen leichten Grünstich und weißes Fell hat meist einen bräunlichen Touch. Ein harmonisches Wohngefühl erreicht man daher am besten mit einem Off-White, wie zum Beispiel Muschelweiß.

Wer einen Raum komplett Weiß-in-Weiß gestalten möchte und die Möbel und Accessoires schon in einem Off-White gewählt hat, der sollte bei den Wänden wiederum auf das klassische Weiß zurückgreifen. So erzielt man geringe Farbimpulse, die für Wohlfühlstimmung sorgen. Um einem weiß gestrichenen Raum seine Sterilität zu nehmen, setzt man ihm einfach Natürlichkeit entgegen. Wärmende Elemente wie weiche, wollige Stoffe, helle Ledermöbel und unbehandeltes Holz sind die besten Gegenpole eines kühlen Ambientes.

Natürlich oder clean

Grünpflanzen und Blumen sowie Leinen, Sisal und Nesselstoff unterstreichen den natürlich-lockeren Stil. Der Geschmack geht doch eher Richtung Minimalismus? Dann bietet es sich an, verschiedene Weiß-Tönungen miteinander zu kombinieren, wie zum Beispiel Schneeweiß, Elfenbein und Silber-Weiß. Das Ergebnis: ein spannender Kontrast und dennoch ein cleanes Gesamtbild. Zusammen mit hellem Grau, Gold oder Silber bekommt der Raum einen urbanen, mit Champagner-, Creme- und Oliv-Tönen hingegen einen klassischen Charakter. Schwarz und Pastell-Töne zum dominierenden Weiß erzeugen einen jungen Look, ein rauchiges Rosé sorgt für Landhaus-Flair. (epr)

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