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Der Frühling schickt seine Boten

Bild: Foto: Winfried Zimmermann
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Krokus, Narzisse und Tulpen: Tipps zur Pflege der Frühblüher

Wer im Herbst die Krokusse, Narzissen und Tulpen nicht in den Garten gesetzt hat, muss jetzt keine Panik bekommen: Es gibt noch Möglichkeiten, die Blütenpracht ins Beet zu holen.

Pflanzen: Kommen die Zwiebeln zum Winterende hin in die Erde, blühen sie im Mai oder Juni. Oder man setzt vorgezogene Pflanzen.

Gestalten im Garten: Die Frühblüher sollten in größeren Gruppen gedeihen, damit sie richtig wirken. Tuffs von 10 bis 30 Krokussen sind einfach beeindruckender als Minigruppen, Tulpen sollten mindestens zu fünft und Hyazinthen mindestens zu dritt gesetzt werden, empfiehlt der Fachbuchautor Engelbert Kötter. Hobbygärtner achten bei der Kombination auf die Blühzeiten der einzelnen Arten und Sorten, rät der Züchter Christoph Händle vom Landesverband Gartenbau Rheinland. Wer verschiedene Varianten setzt, hat immer wieder neue Farbtupfer.

Aber auch der Standort ist wichtig: Narzissen stammen von Auenwiesen und sollten etwas feucht stehen. Sie mögen den Halbschatten an Gehölzrändern. Tulpen dagegen lieben die volle Sonne und vertragen Trockenheit. „Schneeglöckchen und Märzbecher dürfen dagegen nicht so trocken stehen.“ Händle rät, die zarten Gewächse in den Schutz von Hecken oder jungen Bäumen zu geben.

Pflegen nach der Blüte: Im Laufe des Spätfrühlings, zwischen Blüte und Gelbwerden des Laubs, sammelt die Zwiebel Kraft. Die Blüte im nächsten Jahr wird dann vorbereitet. „Deshalb sollten Frühblüher nach der Blüte kräftig gedüngt werden“, erklärt Kötter. Wenn die Blumen verblüht sind, können sie umgesetzt werden. Vorher schon müssen die Samenkapseln entfernt werden, damit die Pflanze all ihre Kraft in das Wachstum steckt.

Viele Blumenzwiebeln können auch dauerhaft im Beet bleiben. Sie vermehren sich durch Brutzwiebeln selbst. Etliche Gattungen wie Schneeglöckchen und Winterlinge neigen aber dazu, großflächig zu verwildern. Wer das vermeiden will, sollte so vorgehen: „Wenn man sie rausnimmt, lässt man das Grün zunächst abtrocknen und entfernt es dann, putzt Erdkrumen von der Zwiebel und lagert sie bis zum Herbst an einen luftigen, kühlen und schattigen Ort ein“, sagt Kötter. Erst dann kommen die Zwiebeln wieder in die Erde. tmn/sgl

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