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Der Garten im September und Oktober

Foto: nm/ds/abs

In den nächsten Wochen gibt es viel zu tun im Garten. Hier finden Sie eine Zusammenstellung der wichtigsten Arbeiten in Ziergarten, Obstgarten, Kräuter- und Gemüsegarten sowie den Gartenteich.

Jede Menge guter Tipps für den Garten finden sich auf der Homepage mein- 
Hier finden Sie eine Auswahl an Praxistipps für die Monate September und Oktober:


Späte Apfel-, Birnen- und Pflaumensorten sind erntereif, ebenso zweimal tragende Himbeeren. Die orangeroten Sanddornbeeren kurz vor der Vollreife ernten. Überreife Früchte beginnen zu gären, außerdem sinkt der Vitamin-C-Gehalt dann bereits wieder ab. Kiwis sind meistens erst im Oktober/November reif. Sie sollten vor den ersten stärken Frösten gepflückt werden. Die vitaminreichen Früchte können an einem kühlen Ort über Monate gelagert werden.


Die Haltbarkeit von Äpfeln und Birnen lässt sich deutlich verlängern, wenn man die Früchte kiloweise in stabile Gefrierbeutel packt, in die man vorher mit dem Papierlocher ein paar Luftlöcher gestanzt hat. In den Beuteln steigt der Gehalt an Kohlendioxid, dadurch bleibt das Obst länger frisch. Überschüssiges
Kohlendioxid und Feuchtigkeit können trotzdem entweichen. Optimale Lagerbedingungen: 2-4 °C und 70% Luftfeuchtigkeit.


Jetzt ist ideale Pflanzzeit für Obstgehölze wie Apfel, Birne, Pflaume und Kirsche. Beerensträucher können noch bis Anfang November gepflanzt werden.


Die Pflanztiefe beeinflusst bei Haselnüssen den Ertrag. Pflanzt man die Sträucher eine halbe Handbreit tiefer, als sie in der Baumschule gestanden haben, entwickeln sich zusätzliche Wurzeln an der Erdoberfläche. Dadurch steigen die Nährstoffaufnahme und die Erntemenge.


Abgefallenes Laub der Obstgehölze nicht auf dem Rasen liegen lassen, da es zu Fäulnis kommen kann. Kranke Blätter einsammeln und im Garten vergraben oder verbrennen (Auflagen der Gemeinde beachten).


Abgestorbene Zweige und Triebe aus Obstbäumen und -sträuchern entfernen, bevor sich Pilzerreger darauf festsetzen. Bis ins gesunde, helle Holz zurückschneiden und das Schnittholz vernichten.


Achten Sie beim Anbringen der Leimringe um den Stamm von Obstgehölzen darauf, dass die Überlappungsstelle der klebrigen Manschetten nicht vom Wind aufgebläht und zerrissen werden kann.


Eine Bodenabdeckung aus gut verrottetem, strohreichem Stallmist oder gehäckselten Gartenabfällen schützt den Wurzelballen von Erdbeeren vor dem Hochdrücken im Boden durch den Frost. Fichtennadeln verrotten langsamer, verbessern aber im nächsten Jahr das Aroma der Beeren.


Gartenbesitzer sollten ihren Rasen vor dem Winter noch einmal vertikutieren. Das Vertikutieren ermöglicht es Regen und Schmelzwasser ungehindert im Boden zu versickern. Der Moosbildung werde dadurch vorgebeugt. Außerdem empfehlen die Experten, den Rasen so lange zu mähen, bis er temperaturbedingt nicht mehr nachwächst.


September und Oktober sind der ideale Zeitpunkt, um Staudenbeete anzulegen. Verblühte Stauden können Sie durch Teilung vermehren und umsetzen ebenso Pfingstrosen, die ausschließlich im Herbst umgepflanzt werden dürfen.


Stehen spät blühende Stauden wie Astern, Chrysanthemen oder Anemonen in den Beeten jetzt zu trocken, leidet ihre Blüte. Wässern Sie den Boden in Trockenperioden gründlich, damit die Blütenknospen frisch bleiben und nicht abfallen.


In großen Blumenbeeten kommt man im Sommer nicht immer dazu, Verwelktes abzuschneiden. Bilden sich Samen, sollte man diese spätestens jetzt entfernen, auch wenn man sie nicht ernten will. Sonst säen sich viele Blumen von selbst aus und keimen im Folgejahr an Stellen, an denen sie nicht erwünscht sind.


Die meisten Zweijahresblumen kommen an ihren endgültigen Platz. Werden winterharte Einjährige wie Ringelblume, Kornblume, Rittersporn und Schleifenblume jetzt schon gesät, blühen sie im nächsten Jahr deutlich früher.


Die Zwiebeln und Knollen von Frühjahrsblühern kommen in die Erde.


Alle Gehölze mit geschlossenem Wurzelballen dürfen nun gepflanzt werden. Die Grube sollte so groß sein, dass alle Wurzeln ohne Umknicken Platz finden. Den Untergrund lockern, durchdringend gießen und mit reifem Kompost auskleiden.


Nach starken Regenfällen klumpt lehmiger Boden beim Ausheben und Füllen der Pflanzlöcher und schmiegt sich nicht um die Wurzeln. Fährt man mit Schubkarren über die Erde, verdichtet sie sich. Warten Sie deshalb mit dem Pflanzen, bis der Boden etwas abgetrocknet ist.


Im Garten wächst manches, von dem Sie nicht wissen, ob es giftig ist. Während Blätter für Kinder weitgehend uninteressant sind, verlocken bunte Beeren zum Naschen. Um kein Risiko einzugehen, sollten Sie z. B. die Früchte von Seidelbast und Pfaffenhütchen abpflücken. So können Sie die Pflanzen behalten und Ihre Kinder ohne Bedenken im Garten spielen.


Die Ernte von Möhren, Winterrettich und Speiserübchen kann noch bis Ende Oktober erfolgen. Bei günstiger Witterung können Sie sogar bis Mitte November warten. Herbstrettiche, Herbstradieschen und Speiserübchen müssen vor den ersten Frösten vom Beet.


Porree für die Winterernte jetzt nochmals mit Gartenerde anhäufeln und in Frostnächten zur Sicherheit mit Vlies abdecken.


Nicht selbst bleichende Endivien spätestens eine Woche vor der Ernte zusammenbinden.


Erntereifen Spitzkohl in einem möglichst kühlen, frostfreien Raum einlagern. Lagerzeit: bis April.


Vlies und Reisig bereit legen, um das Gemüse in den ersten kalten Nächten rasch abzudecken. Frei gewordene Beete mit Gründünger einsäen, z.B. Winterroggen (winterhart) oder Gelbsenf (friert ab) aussäen.


Mehrjährige Kräuter und Heilpflanzen jetzt teilen oder neu pflanzen. Majoran rechtzeitig vor Frostbeginn ernten, Rosmarin und Basilikum in Töpfe pflanzen und auf einer hellen Fensterbank weiter kultivieren. Thymian, Salbei und Zitronenmelisse brauchen in rauem Klima angehäufeltes Laub als Kälteschutz.


Fischen Sie eingewehtes Laub mit einem Kescher aus dem Teich - ansonsten sinkt es zu Boden und reichert das Wasser mit unerwünschten Nährstoffen an. 
 

Teichbewohner brauchen nun energiereiches Kraftfutter, um sich Winterspeck anzufressen. Mit wertvollen Nährstoffen angereicherte Sticks schwimmen auf der Wasseroberfläche - sie eignen sich sich besonders für mittelgroße und große Koi. 
 

Während des Sommers hat sich an den Teichrändern und dem Bodengrund Schlamm und Mulm gesammelt, die im Herbst gründlich entfernt werden müssen. Das geht am besten mit einer Schlammpumpe. Zusammen mit dem Wasser gelangen die Schmutzpartikel nach außen. Um dabei gründlich vorzugehen, muss die Pumpe an verschiedenen Stellen des Gartenteichs abgesenkt werden. Dauerhaft im Teich installierte Pumpen sollten Sie vor dem Winter reinigen. Natürlich können Sie diese Geräte auch für den Teilwasserwechsel benutzen.
 

Vor der winterfesten Einlagerung in Garage oder Keller sollten Sie auch den Filter mit integriertem UV-Klärer säubern. Dazu nehmen Sie das System vom Netz und beginnen mit dem Auswaschen der Filtermatten. Im Teichwasser enthaltene Schutzpartikeln haben sich dort festgesetzt und müssen nun heraus. Das gilt auch für andere Filtermedien, zum Beispiel Kunststoffsterne, an deren Oberfläche die biologische Filterung des Teichwassers stattfindet. 


Im Herbst ist es ratsam, einen Teil des Teichwasser auszutauschen: Ist ein etwa Drittel des Teichwassers abgeleitet, können Sie mit dem Pflanzenrückschnitt beginnen. Außerdem sollten Sie vertrocknete Blätter, Stiele und Blüten entfernen. Danach heißt es "Wasser marsch". Beim Auffüllen des Teichs mit Leitungswasser ist es ratsam, einen speziellen Wasserschutz zuzusetzen. Dieser neutralisiert Chlor, bindet Schwermetalle und schützt die Schleimhäute der Fische. 
 

Je weiter die Temperaturen im Teich sinken, um so weniger nehmen die Teichbewohner Nahrung auf. Bieten Sie ihnen deshalb in dieser Zeit gut bekömmliche und gut verdauliche Weizenkeimsticks an.

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