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Die Gewöhnliche Waldrebe trägt jetzt Früchte

Bild: DPA

Recklinghausen (dpa/tmn) - Wie in Watte gehüllt: Spaziergänger entdecken im Herbst häufig Bäume mit buschigen weißen Früchten. Dabei handelt es sich um die Gewöhnliche Waldrebe (Clematis vitalba).

Sie wächst als eine der wenigen einheimischen Lianen auf Bäumen und Büschen und trägt jetzt Früchte. Diese bestehen aus zahlreichen Nüsschen mit langbehaarten Griffeln, erläutert das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz in Nordrhrein-Westfalen.

Die Schlingpflanze wächst auf frischen bis feuchten Böden und ist vor allem in Auwäldern und an Waldrändern anzutreffen. Dort rankt sich das Nonnen- oder Narrenseil - wie sie in Süddeutschland genannt wird - an Büschen und Bäumen bis zu zehn Meter in die Höhe und überwuchert sie gelegentlich. Ihre Blattstiele dreht sie dabei um die Zweige der Trägerpflanze und lässt sie einwachsen. Der Schatten und das Gewicht der Waldrebe können der Wirtspflanze schaden, weil dünnere Äste abgewürgt werden können. Dennoch ist der Nutzen der Gewöhnlichen Waldrebe groß: Die sommergrüne Schlingpflanze ist Nahrungsquelle und Niststätte für viele heimische Tierarten.

Wer die Gewöhnliche Waldrebe in seinen Garten holen möchte, sollte sie im Herbst an einem nicht zu trockenen, nährstoffreichen Standort in Ost- oder Westlage pflanzen. Nach Süden kann es ihr zu heiß, nach Norden zu kalt werden. Zum Klettern benötigt die Pflanze ein Gerüst, Zweige, Bambusstäbe oder Drähte mit Abstand zur Wand. Der Aufwand lohnt sich für die heimische Insekten- und Vogelwelt und im Verlauf des Folgejahres wird der Gärtner mit kletternde Lianen, weißen Blüten und wollige Früchten belohnt. Aus den biegsamen Ranken können Bastelfreunde Körbe flechten oder Blumenkränze stecken. Dabei sollten Handschuhe verwendet werden, denn die Waldrebe ist giftig und kann Juckreiz und Hautrötungen hervorrufen.

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